Montag, 28. April 2014

Heiß und Schaf auf Linnburn.

Seid gegrüßt eventuelle Leser :)

es stellt sich die Frage,
Was hat er die letzte Zeit eigentlich gemacht?
War er reisen? war er auf Farmen? war er fliegen? war er tanzen? war er singen? war er faulenzen? war er autofahren? war er laufen? war er philosophieren? war er damit beschäftigt, eventuelle Fragen zu stellen?
DAS! und noch vieles mehr. Und manches eher weniger.
Egal was ich gemacht hab, ich kann sagen, ich hab immer was gemacht. Und wenn nicht. Naja, dann habichs mir auch verdient mal nichts zu machen. Oder ich hab nichts gemacht obwohl ichs mir garnich verdient hab. Oder ich hätts mir verdient und hab trotzdem was gemacht! Oder das Universum entstand nicht dadurch, in dem es Eventualitäten aufgestellt hat. Sondern einfach mal gemacht hat. Da hats geknallt!
Oder gesprengt oder was auch immer. Wenn man meinem Freund dem Creationist glaubt, dann meine Lieben, dann lief das eh alles ganz anders ab.
Bleiben wir aber in Neuseeland. Wie lange noch? Ne Zeit. Leute, ne Zeit. Sogar auch ein Raum.
Und in diesem Fall ist der Raum Neuseeland und die Zeit jetzt.

Was tat ich also wirklich?
Für die, die mir da nich folgen konnten, mit "er" war ich gemeint. Teils is das ja "hip", wie die Jugend sagt, von sich selber in der dritten Person zu reden. Die Frage ist nur. Kann man selber als subjektive Person objektiv über sich selber als subjektive Person reden?
Yup, denn die dritte Person hat nichts mit Objektivität zu tun. 

Die letzten Einträge waren ja mal liebevoll mit Fotos zugeklatscht. Und eher weniger Text. Aber trotzdem noch Text. Denn Begrüßen und Verabschieden ist eine Höflichkeitsform, die man wirklich nicht vernachlässigen sollte. Zumal man dann oft umarmt wird. Und wie wir wissen, sind Umarmungen wichtig, denn ohne Umarmungen werden weniger Menschen umarmt.

Nach der Zeit mit meinem Vater, meiner Schwester und meinem Bruder war ich also wieder alleine. Alleine in Neuseeland und somit wieder selbstständig. Das blieb aber nich lang, denn Danke an das Universum, ich hab hier ja auch Freunde :) Und zwar die gute Ninaländerin. Wer kennt sie nicht? Niemand, denn jeder kennt diese schöne blonde Holländerin.
Aus Holland. Wer hätts gedacht. Diese eben erwähnte Ninaländerin habich also wieder getroffen. Wo? In Christchurch, da habich ja meinen lieben Bruder verabschiedet. Ich hab mich also wieder mit ihr getroffen, dann stieß auchnoch die gute Jacquy (Deutsche aus Deutschland und Freiburgerin aus Freiburg und Caretakerin von der Caretakerfarm) dazu. Wir haben also paar Tage zusammen verbracht, sind nach Akaroa, eine französisch angehauchte Halbinsel neben Kreisttschörtsch (Christchurch) und haben dann letztendlich die gute Ninaländerin um 5 Uhr morgens zum Flughafen gebracht und sie verabschiedet. Ihre Neuseelandzeit war also vorrüber und jetzt ninaländert sie ninaländerhaft als Ninaländerin in den Niederlanden rum. Neologismen, dies das. Oder Neologimi, wie schon einst der Lateiner sagte. Oder Neologismuuuuuuuus. Und.. so weiter.
Hab mich dann mit der freien Jacquy zusammengeschlossen und wir haben uns kurz darauf mit der guten Camch (Französiche Französin aus Frankreich, eigentlicher Name Camille und ebenfalls eine Caretakerin von der Caretakerfarm) ebenfalls zusammengeschlossen. Quasi ne Dreierkette, aber keine Fahrradkette. Sondern zu dritt im Auto. Und elegant sind wir logischerweise auch.


Zähneputzen war dann auch nichmehr so einsam :)



Wir sind dann auch gemeinsam auf eine Farm. Und zwar die

Linnburn Station

bling bling.
Was diese Farm für eine ist?
Eine mit Schafen.



Ganz richtig. Mit SCHAFEN. Oder Schaafen wie auch manche sagen. Und warum sind wir dahin gegangen? Weil wir zu dritt auf ne Farm wollten, weil sie super klang, weil sie die erste war die zugesagt hat UND (mein grund) weil es dort Schaafe gab. Gibt. Geben wird. Sind - wenn man den Gerüchten glauben darf - ungefähr 14000 Schafe.
Um das nochmal klar zu machen.
Vierzehntausen Schafe. fourteen thousand. also... wirklich viele Schafe :D
Hab mich also auf sehr viele schöne Schafsstunden gefreut und natürlich auf Arbeit mit ihnen.
Njoa, gabs aber nich. Also gabs schon aber durftich nich. Ich durfte sprayen. Die bösen Busche, die böse für Schafe sind mit bösen Mittel besprühen. Am Anfang is man da echt zögerlich aber joa.. man gewöhnt sich an (fast) alles, ne.
War ultra heißt meistens, weil man in der prallen Sonne in nem wunderschönen Blauen Overall rumläuft. mit Skibrillen. Skibrillen? Ja skibrillen. man will des Zeug ja nich in die Augen bekommen^^ man bekommts auch so schon oft genug ins FACE. Aber so giftig is das garnich. Man ist nur furchtbar pink danach.
Pink?
Ja, pink. weil damit man sieht wo man gesprüht hat, is da n pinker Farbstoff dabei. Somit wird man selber auch bisschen pink. 

Nein, das ist nicht meine Hand. Diese Hand bleibt dem Artikel treu. Sie ist weiblich.
Haten auch ab und zu pinke Haare, dies das. Und - das is das allerschönste! - ich hab jetzt pinke Kopfhörer. Yup. Die Farbe geht zwar sehr leicht von der Haut ab (also sehr leicht is übertrieben) und geht aus der Kleidung auch raus wenn man sie mal wäscht. Aber natürlich nicht von weißen Kopfhörern. 
YOLO.
Wie die Jugend da jetzt sagen würde. und da ich selber zu der Jugend gehöre, darf ich das auch ganz legal auch sagen, ne.
Das schöne an der Arbeit - neben den Pinken Extras natürlich - is, dass man manchmal am morgen arbeiten muss. heißt um 7 auf der Matte stehen, heißt spätestens um halb 7 aufstehn, weil man um viertel vor 7 losfahren muss, weil diese Farm RIESIG is und wir deshalb auch immer mim Auto zum Haupthaus fahren mussten. Und das coolste is ja noch garnich gesagt!
Nachdem die Farm relativ südlich is, isses nämlich super kalt in der Nacht. Weil es wird ja Herbst und so. Und dann isses auchnoch stockdunkel wenn wir aufstehn und dann is auchnoch die Frontscheibe vom Auto eingefroren. Yup, Yolo.
Warum eigentlich auch nicht, ne.
Aber das meinich grad positiv. WEIL! man fährt dann also auchnoch wenns halbdunkel is die Hügel rauf. Und erlebt somit die schönsten Sonnenaufgänge die ich je gesehen habe. Weil wir auf den Hügeln sind, sind wir auch über den Nebelschwaden und man sieht wie die Sonne erstrahlt und immer höher steigt und das Licht langsam die Hügel runterwandert und gleichzeitig noch der Nebel in den Tälern hängt und ausschaut wie Seen oder das Meer. Und das Licht is einfach SO schön ! so richtig gelb und orange irgendwie... traumhaft. Demnach war des eich des coolste am Morgen schon zu arbeiten :) weil man echt ne schöne Stimmung hat. und auf den Hügeln laufen ja dann manchmal auch die schönen Schafe rum, ne. 




Außerdem hat man dann wenigstens den Nachmittag frei und kann rumchillen :) 

Angeln ist und bleibt (meiner Meinung nach) nicht sehr spannend.




wenn man nich gesprayet hat, dann hat man n Haus abgeschliffen oder gestrichen oder sonst irgendwelche schönen Arbeiten gemacht :)




Mitwwoofer gabs auf, die schöne Ylva aus Norwegen und die lässige Sabrina aus Deutschland. 



Um präziser zu sein: die Sabrina is daher wo des Southside stattfindet. FUCK YEAH! (Southside isn Festival für die wenigen Menschen, die dieses grandiose Event nicht kennen.)
S gab noch n französisches Pärchen, n andren Franzosen, N Engländer und (natürlich) auch drei andere Deutsche Mädels.



Peter, der kerl von der Farm, war eich n recht witziger Kerl, typischer Kiwi kann man sagen. Von der Aussprache, von seinem Verhalten, von seiner Lässigkeit und von der Tatsache, dass einen komplett anschrein kann GET OUT OF THE FUCKING CAR! Um n Tor zu öffnen und danach is alles wieder lässig und cool. Haha :D ach diese grandiosen Menschen.
Aber es is ja gesund ab und zu mal laut zu werden. Am Anfang macht einem des auch relative Angst und schürt ordentlich Respekt. Ich darf allerdings auch schon stolz sagen, dass mir so was mittlerweile egal is. Er hat ja recht, dassich aus dem Auto aussteigen soll. Und nachdem er danach wieder normal is, machts auch keinen Sinn dann deshalb gekränkt oder sonst was sein. Da triffts dann die liebe Aussage:
He’s quite rough and shouts at you sometimes. But don’t take it personal. It’s just the way it is.

Klingt sympatico? Gut, dann habich die Situation ja auch passend beschrieben.

Seine Kochkünste waren die ersten zwei Tage auch ziemlich lohnend, gab guads Gemüse, Fleisch und so was. Nach Zwei drei Tagen fiel dann jedoch auf, dass das auch das einzige is, wasser machen kann. Gab demnach eich die ganze Zeit das selbe Essen. Wo ich mich natürlich nich beschweren will, is immer noch Abwechslung zu Toast und Peanutbutter und Marmelade, aber trotzdem. Aber ich sag ja auch gar nichts.
Ich setz mir allerdings als Ziel, wennich mal die Mitte 40 erreicht hab, dassich mehr als 2 Gerichte kochen kann. Nur so als Lebensziel, is ja wichtig immer welche vor Augen zu haben, ne.



Die letzten beiden Tage wo ich dort war, durftich dann auch sogar mit meinen geliebten Schafen arbeiten. Heißt, sie rumtreiben und scheuchen, sie anpacken, hochheben, anmääähen, anschrein, anklingeln (mit soner Rassel) und ihnen einfach in die Augen schaun.
Und sie natürlich streicheln, des habich aber nur gemacht wenn niemand geschaut hat. War ja nich Sinn der Arbeit. Aber sie verdienen es ja auch mit Liebe überschüttet zu werden :) Demnach war die Farm also auch ein voller Erfolg im Sinner meines Ziels mit Schafen zu arbeiten. War vermutlich auch besser dassich nich allzu viel mit ihnen gearbeitet hat weil die Jacquy die Schafe mittlerweile hasst, weil sie so oft mit ihnen gearbeitet hat. Und sie nennt die Schafe auch immer fucking stupid. Da mussich dann natürlich immer vehement widersprechen. Aber… allein nach den zwei Tagen, mussich dem leider zustimmen. Ich nenns jedoch eher „sie denken halt auf ne andre Weise“. Und nur weil sie ncih wissen, was wir von ihnen wollen, heißts ja ncih dass sie dumm sind. Soweit kommts noch.
Achja :D haha^^ ein Schaf is auch völlig ausgerastet und is weggesprintet und über nen 1 ½ Meter !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Zaun drüber gesprungen :D Respekt an die Schafe würdich sagen! Ich wusste nich mal dass die sprinten können. Und dann auchnoch springen? Des wird ne neue Sportdiszpilin. Schafhürdenspringen. Und Natürlich werde ich auf ihnen als König der Schafe dahinreiten.

Und für die, die sich die Frage bereits fragen.
Nein, ich bin auf keinem Schaf bisher geritten. Die würden vor Schock vermutlich einfach umfallen und sich weh tun. Da is mein Tierherz dann doch zu groß.

Achja, und wir durften sie sogar im Schritt scheren :)

Nein, das bin ich nicht.
Nach einem sehr amüsanten Schafserlebnis und na herzhaften Zeit mit Jacquy und Camch, gings dann auch wieder weg von Linnburn Station.
Und auf zu ein wenig Getravell zusammen mit den beiden Mädels :)

Aber dazu dann das nächste mal was.



Trinkt Kaffee! Sonst kommen Camch und ich vorbei.



Danke fürs durchkämpfen :)
Und bis demnächst, aufs Wieder-lesen.

Hörz <3


Dienstag, 1. April 2014

Eine schweintastische Zeit.

Seid gegrüßt eventuelle Leser ! :)

Wir starten wieder mit Massen an BIldern. Bzw. wir starten nicht nur... wir enden auch damit! Unmengen an Fotos :) Manche schön, manche nich so, aber alle besonders.
So wie ihr, ghihi.

































































Denkt dran jeden Tag mindestens eine Person zu umarmen.

Auf wieder-sehen :)