Sonntag, 29. Dezember 2013

You only think you think.

Seid gegrüßt eventuelle Leser :)

Nachdem ich also meine lieben Freunde verlassen hab binich in Richtung Rotorua aufgebrochen. Dazu binich natürlich wieder gehitchhiked und hab mich am Vortag im iSite, son Infopoint, erkundigt wo man am besten hitchhiked. Die meinte ich soll mim Bus zu der Stelle hinfahren und dann geht’s loos. Ich bin also in den Bus, hab gefragt ob er da hinfährt und ob er mir sagen kann wann ich rausmuss.
Schlichtweg binich dann ne Stunde Bus gefahren.
Im Kreis.
Weil er Busfahrer mich vergessen hat.
Ne Stunde. Im Kreis.
Als ich dann wieder an meinem Ausgangspunkt war hab ich den lieben Busfahrer drauf angesprochen. Der hat mich einfach vergessen!
Ich bin also ausgestiegen und bin die selbe Strecke noch mal gefahren im nächsten Bus. Diesmal wurde ich aber nich vergessen. Bin dann zu der Stelle gegangen, die an der Einfahrt von nem tierarzt is. Somit wieder das fabelhafte Phänomen: Es kehren immer Autos ein, aber nich um mich mitzunehmen. Nach na gefühlten Ewigkeit is dann eine ausm Tierarzt rausgefahren und hat mir gesagt, dass meine Stelle scheiße is und niemand anhalten wird. Ich wurde also woanders hingefahren, dann von nem Mann aufgegabelt und dann an einer Tankstelle am Highway bei Rotorua ausgesetzt.
Dann hieß es erstmal nach Rotorua laufen und das Yoga Studio finden. Der weg war dann doch länger als gedacht. Ich hab mich grandios verlaufen. Es war heiß, die Sonne hat geprallt und es hat gestunken. Richtig – gestunken. Rotorua hat so Schwefelheißequellenwasserdinger. Oder einfach Hot Springs. Heiße Quellen. Ich wusste aber erst nich dass der Gestank daher kommt. Es war auch nur an dem Tag so „schlimm“. Die anderen Tage hats da nie gestunken. Zumindenst nicht so krass. War aber auch erstmal so „wie halten die menschen das denn aus in einer stadt zu leben die derartig stinkt die ganze zeit?“. Und meine hitchhikefrau hat mich auchnoch vorgewarnt dass Rotorua stinkt.
Da stinkt doch etwas.
Folglich hab ich allerdings dann das Yogastudio auch gefunden. In dem Punkt hatte meine liebe Schwester auch wieder recht. Die Städte sind hier sehr einfach strukturiert. Dadurch, dass es nichmal annähernd irgendwie Altstädte gibt, weil das Land ja so jung is, is alles ziemlich struktiert und hat dieses amerikanische Straßengittersystem. Zwar nich so extrem wie in amerika aber immer noch sehr strukturiert und gerade. Naja, verlaufen kann man sich natürlich trotzdem. Weil die Straßen hier irgendwie nich gescheid beschriftet sind. Teilweise hat man echt schwierigkeiten rauszufinden in welcher straße man eigentlich ist weil die schilder so komisch verteilt sind. Also in Deutschland is ja so ziemlich an jeder ecke und kreuzung des schild von der straße. Und das is ne sache die man für selbstverständlich nimmt, die aber tatsächlich wirklcih super is! Weil hier ist das absolut nicht so und da is hier und dort mal n schild. Und das verwirrt einen einfach mega, noch dazu wenn man sich in der stadt eh nich auskennt. Anyway.
Ich hab also das Yogastudio so gegen 3 aufgesucht.
Wenn ich Yoga studio gehört hab und die description von denen gelesen hab klang des für mich wie so ein kleines center mit yoga, aus haus… aus holz gebaut mit großen fenstern und einfach schön. Hatte da bisschen den Runden Versammlungsraum aus Königsdorf im Kopf. Für die, die da schon mal waren. Wie mir das aber schon mehrmals – um nicht zu sagen beinahe immer – passiert ist, hatte ich eine viel zu romantische vorstellung von der farm oder von dem studio. Des studio war letztendlich im 1. stock mitten in der Stadt neben vielen anderen geschäften in einem eher dunklerem großflächigem raum mit paar yoga sachen hinten im eck. Nich direkt hässlich. Aber auch nicht romantisch-yoga-schön.
Und an dieser Stelle möchte ich sagen, dass im allgemeinen die Farm und mein Aufenthalt ganz schön war und ich viel gelernt hab. Ich hab nur mittlerweile so viel über die Farm und so was nachgedacht, dass ich mittlerweile eine leicht negative genervte einstellung gegenüber hab. Deshalb kling ich vermutlich teilweise nich ganz so euphorisch über den aufenthalt. Teilweise stimmt das auch, aber ich hatte auch sehr schöne momente. Aber naja, wir werden sehen ob ich das brav rüberbringen kann :)
Ich kam also ins Yogastudio und wusste erstmal nich wohin mit mir. Da lagen nur 3 Leute aufm Boden, zugedeckt und decken über den augen. Und ich dacht mir eher so „hm.. okey.“. Ich hab dann n schild gesehen dass der Unterricht erst um 17:30 uhr anfängt. Ja Yolo. Bin dann wieder raus nachdem ich mein Gepäck da hingestellt hab und hab die Kiwibank besucht und hab mich in ein Buchladen begeben. Aber eher so pro forma.
Als ich dann wieder zurückgekommen bin waren die Menschen auf den beinen und haben Yoga gemacht. Somit habich dann Paul Barton kennengelernt. Ich weiß grad garnich ob ich schon gesagt hab dass ihr den mal googlen sollt. Jou, googlet den mal und schaut die Website an. Nur die Bilder. Und wenn ihr intressiert seid auch den Text. Und das macht ihr jetzt. Jöööötzt. :)
Und joa, der meinte dann erstmal was denn so meine erfahrungen sind mit yoga und ich hab ja eigentlich keine erfahrung. Also meine mam hat mal immer so bisschen gemacht daheim und als kleineres kind noch habich machmal aus spaß so mitgemacht. Aber da geht’s ja ncih wirklcih um yoga dann sondern eher so um. Spaß, ne.
Dann meinte der Paul gleich mal wieso ich zu einem Yogastudio komme bei dem ich Erfahrung benötige. Und ich hab ja offensichtlich keine, „there are a lot of germans who come here and think they just get free yoga and they have a happy holiday.“ An sich war des erste espräch eich bisschen happig. Aber ich hab mich da eher rausgefordert gefühlt und musste eher die ganze zeit grinsen weil ich mcih schon so drauf gefreut hab da voll drauf einzusteigen mit Yoga und Meditation. War mir ziemlcih egal was er da labert, zumal ich mir sicher war dass des so ne Masche is von wegen „wir geben ne harte zeit um zu sehen obers ernst meint.“ Und nunja, ich meinte es ja auch ernst, ne.
Nachdem aber noch Zeit war bis zum unterricht meinten sie ich kann mich hinsetzen und was lesen. Mir wurde dann auch n tee angeboten und nachdem ich langsam lerne nicht aus prinzip immer nein zu sagen, durft ich also auch einen tee genießen. Ich hatte allerdings keine tasse. Und wie das ja manchmal so ist, kann etwas direkt vor einem stehen und du siehst es aber ums verrecken einfach nicht. Und so war das bei mir, es war ne tasse rechts vom spülbecken vereinzelt auf sonem geschirrabtropfgestell. Ich habs aber einfach nich gesehen weil des mega im eck war und des ganze andere geschirr links offen rumstand aber die alle sichtlich benutzt waren. Und dann habich gefragt wo denn die tassen sind. Und dann haben sie immernur gesagt ich soll schauen. Meine augen öffnen und hinschauen. Und nach paar minuten habich dann auch die tasse mal gesehen.
Was somit aber gleich klar wurde: keine unnötigen Fragen stellen. Selber nachdenken, be aware of what is around you. Ich fands bisschen unnötig mcih so zappeln zu lassen aber mei. Auch das hat mich ja mehr herausgefordert und deshalb fandichs eher auch ganz cool. Weil es natürlich was ganz anderes ist wenn man wirklcih versucht sich viele fragen zu sparen.
Und um darauf gleich mal einzugehen.
Es war wirklich „spaßig“ intressant am anfang einfach mehr auf die umgebung zu achten und wenn ich bei denen im haus z.b. geschirr verräumen sollte dass ich nich immer nachfrag sondern dass ich mir aus erfahrung oder aus umgebung erschließe wo des herkommt. Aber so länger drüber nachgedacht hat die tatsache, dass man nich einfach fragen konnte und ne nette antwort bekommen hat, sondern entweder keine oder eine „denk halt nach“-antwort, hat des des gespräch ziemlich gedämpft. Und war nich sonderlich… hilfsbereit herzlich. Um das nur mal kurz festzuhalten. Ich wird da eh ncoh mehr drauf eingehen.
Es war also Yogaunterricht. Und das sag ich dann auch gleich mal allgemeiner.

Yoga

Meine erste Stunde war wirklich herausfordernd. Und das gilt für alle Classes. Paul verbessert dich durchgehend und fährt dich teilweise auch bisschen mehr an, wenn er merkt dass man unkonzentriert is. Was meines erachtens aber einfach Mittel zum Zweck ist, ist wirklcih ncihts negatives. Und das seh ich jetzt immer noch so. Jetzt, über nen Monat später. Der Blog is halt auch echt aktuell.
Aufjedenfall hatte man so wenigstens auch wirklcih das Gefühl wirklcih Yoga zu machen. Weil man es auch wirklcih gemacht hat. Es war anstrengend, absolut. Aber nicht auf eine Weise wie wenn man lange läuft, dass man außer Atem gerät und nichmehr kann. Sondern die Muskeln fangen halt einfach an nichtmehr so mitzumachen. Also ich glaub das kennt ja jeder, wenn man Muskeln beansprucht und die nach na Zeit einfach müde werden. Aber insgesamt fühlt man sich viel besser weil man seine Muskeln einfach mal verwendet hat. Und somit auch den Körper spürt. Und ich hab wirklcih festgestellt dass ich Muskeln an Stellen hab wos mir nie bewusst war^^ und das is ja sone Standard aussage und an sich klingt dämlich weil man ja an sich weiß, dass man überall Mukseln hat. Aber da is der nette Unterschied zwischen Wissen und Fühlen, ne. Mir ist klar dass man überall Muskeln hat. Aber bei vielen wusste ich nichmal wie man die anspannt. Oder auch wie man seine Wirbelsäule eigentlich gerade richtet. Dass es verschiedene Methoden gibt um den Brustkorb zu heben und es tatsächlich einfach ist wenn man einfach nur den Brustkorb anhebt, was ja möglich ist, als wenn man des macht indem man die arme zurückzieht, arsch raus und brustkorb vor. Nene, das geht auch anders, ne. Oder was der Paul immer gerne verlangt hat is dass man den inneren Oberschenkel nach außen drückt währren man den äußeren Oberschenkel nach innen drückt. Was für mich ehrlich gesagt paradox klingt. N Oberschenkel is ja nur n stück knochen mit Muskeln. Und in einigen fällen mit ordentlich Speck dran. Jou, das dachte ich zumindenst. Also dasses paradox is. Des mim Speck is ja bewiesene tatsache. Aber es is möglich. Und von diesen Erfahrungen hatte ich viele, dass man denkt, WIE SOLL DENN DAS GEHEN VERDAMMT. Und dann macht mans aber. Und man merkt relativ auch nen Unterschied, also dasses besser wird. Und der Körper sich besser anfühlt.
Ein ziemlich großes Problem allerdings war mussich sagen die Sprache. Ich weiß natürlich dass Bein „leg“ heißt und so was, ne, aber ich mein wenns dann zu oberschenkel oder achillessehne oder schlüsselbein oder untere wirbelsäule kommt hört bei mir ganz schnell des vokabular auf. Und fragen wollt ich dann auchnich. Man soll ja keine blöden Fragen stellen. Außerdem hätt ich dann eh nur n Kommentar gehört, dass ich kein Englisch kann, ich bin ja german. Das haben sie auch gerne betont. Dass ich german bin. Ihr könnt euch ja vorstellen wie mich das gefreut hat ständig als deutscher abgestempelt zu werden. Aber dazu vlt später mehr. Ich hab also versucht durch beobachtung und mitdenken versucht mir des vokabular anzueignen und jetzt weißich des eich auch alles. Also „alles“. Des was sie halt meistens gesagt haben versteh ich. Allerdings weiß ich auch nur was ich da dann anspannen oder relaxen muss, ich hab bei den meisten wörtern keine verbindung zum deutschen und ich kanns auch nich wirklcih nachschaun weil ich bei den meisten wörtern nich weiß wie man sie schreibt. Außerdem binich zu faul. Vermutlich is das eher der grund^^
Ich bin ja an nem Donnerstag angekommen. Am Wochenende is kein Yogaunterricht, also Freitag auch nich, Montag is wieder um halb 5, Dienstag is eine von halb 11 bis 12, dann freizeit und dann um halb 5 wieder, Mittwoch um halb 5 wieder und Donnerstag das selbe wie am Dienstag. Insgesamt sind das  also 6 Yogastunden. Angepriesen wurden mir 8 Yogastunden. Aber die beiden zusätzlichen die die hier meinen sind halbstündige relaxation-classes. Wenn man will kann man da kommen und einfach nur daliegen und entspannen. Seh ich persönlich nicht als eine Class aber mir solls recht sein^^
Und auf der Farm bzw. der ihren Haus wurde auch Yoga gemacht. Bzw. am wochenende halt, wenn man keine Classes hat. Und wir sind jeden morgen gegen 6, viertel nach, aufgestanden und haben uns zu Meditation oder Pranayama getroffen. Bei Meditation sitzt man da und konzentriert sich auf seine Gedaken, bei Pranayama liegt man da und konzentriert sich auf seinen Atem und macht dann Atemübungen. Um das vereinfacht zu sagen. Natürlich steckt da viel mehr dahinter. Wie hinter allem, ne. Und man hat sich Abends meistens gegen 9 oder bisschen später zusammengesetzt und hat meditiert. Meistens so ne halbe stunde. Teilweise auch ne Stunde. Und das war so der Yoga Meditations Ablauf. Und ansonsten hat man tagsüber 4 Stunden gearbeitet und die restliche Zeit bücher gelesen oder selber praktiziert. Also Yoga oder Meditation.
Insgesamt hat mir das Yoga also sehr getaugt. Vorallem Kopfstand is mein Favourite actually. Warum? Weils super is. Also man macht des im sportunterricht ja manchmal aber ehrlich gesagt is des voll der schmarrn wie die des einem erklären. Des is viel einfacher wenn einem des so erklärt wird wie vom paul. Und nach paar tagen musste ich auch nichmehr gegen ne wand lehenn sondern konnte mich für längere zeit einfach so in der luft halten. Und das war n super cooles gefühl! :D erstens der fortschritt und zweitens dass man merkt wie man das gewicht verlagern kann ohne dass dein kopf anfängt zu sterben. Im allgemeinen is es ne grandiose erfahrung mit dem körper wirklcih zu arbeiten und zu lernen wie man sich balanciert, wie man des gewicht verlagert, wie man anspannt, wie mann entspannt, wie man einfach nur gerade dasteht! Auch anders als ich dachte. Aber das is ja klar, dass ich anders dachte, ich bin ja ein Westerner. Haha^^ ja, das wurd ich auch oft genannt. Da mussich leider allerdings wirklcih klar sagen dass des absolut affig is mich Westerner zu nennen mit der Absicht auszudrücken, dass ich anders bin als neuseeländer. Hallo Historisches Neuseeland, ihr seid alle Immigranten. Ihr seid alle Westerner. Außer die, die halt Maori oder Easterner sind. Und pauls eltern sind engländer. Des wär als würde ich mich hier beschweren dass so viele ausländer in Neuseeland leben. Ich bin doch selber einer. Ach, um das echt mal zu sagen, des hat mcih richtig genervt, dieses ständige westerner, german, teenager, youngstar, man – getue. Getue? Nennen wir es einfach Abgestempel. Das war Schubladendenken per excellance. Wahrscheinlich falsch geschrieben.
Aber wieder kommich bisschen vom Yoga ab. Ich hab ja mit meiner lieben Love auch schon bisschen Yoga gemacht. Des war aber komplett anders. Des war wirklcih so zur entspannung, wo die älteren Mütter erscheinen, sie sich vor und nach der stunde über ihre leben austauschen und tratschen, dann bisschen entspannungsyoga machen, ein mantra singen und dann relaxen. Des is einfach ne andere Art von yoga, die mir aber auch sehr getaugt hat :) aber des is halt dieses „softyoga“, wo man yoga wegen dem körper macht und nicht ewgen spiritualität. Und auf spiritualität wurde beim paul ja großen wert gelegt. Aber des is wieder nich Yoga. Oder doch?
Aufjedenfall hab ich wirklich viel gelernt über Yoga, den Körper und vor allem Muskeln. Und es tat gut, aber nach den 2 ½ Wochen war ich ehrlich gesagt auch froh, dasses vorbei war. Des war wunderbar dass es so intensiv war, hat mir gut gefallen, aber der körper wird dann auch einfach müde und wenn dann alles eher nurnoch mühseelig wird, kann man auch nichmehr den benefit daraus sehen. Und mein Körper wurde wirklcih müde, außerdem hab ich mein Bein beschädigt und hätte somit so oder so kein Yoga mehr machen können. Bzw. ich war froh dass ich selber einfach sagen konnte „nope, jetzt kein yoga mehr erstmal“. Kann man mir erzählen was man will ob yoga gut für verletztungen ist. Wenns wehtut, wird’s auch nich super sein. Zumal wenn die verletzung durchs yoga zustande kam.
Was mir aufjedenfall auchnoch eingebläut wurde ist, dass alle yogateacher unfähig sind. Außer paul. Und wenige andere. Aber dass die meisten einfach mehr labertanten sind als wirklcih gute. Und das stimmt vemrutlich auch. Aber da hab ich jetzt auch wieder fast SONEN HALS wenn ich an eine geschichte denk^^ aber spääter.
Ich glaub ich hab jetzt so ziemlcih zusammengefasst was ich zu yoga denk. Ich hab aufjedenfall auch schon gemerkt, dass des yoga (und die meditation) meine sichtweise und mein lebensgefühl bisschen beeinträchtigt haben. Positiv und negativ ehrlich gesagt. Ich wurde teilweise glücklicher, einfach glücklich, ohne ersichtlichen grund, einfach glücklich. Die glücklichkeit die man vermutlich am liebsten hat. Weil wenn es nicht direkt was gibt was einen glücklich macht sondern man einfach glücklich ist, hält es auch länger. Teils zumindnest. Ebenso wurde ich aber auch depressiver. Wenn man das mit Up und Down einer Sinuskurve vergleichen will, hat sich bei mir die Amplitude vergrößert. Ich wurd glücklicher aber gleichzeitig wenn ich schlechte laune hatte oder depressiv wurde, war es schlimmer als die zeit davor. Des liegt daran, dass wenn man sich mehr auf sich konzentriert natürlich auch mehr emotionen zum vorschein kommen, des is ja an sich logisch. Allerdings, jetzt drüber nachgedacht, glaube ich dass ich gegen ende immer … unzufriedener wurde weil die athmossphäre einfach… eher bisschen kalt war. Naja, das is jetzt wieder kein Yoga. Gehen wir zur Meditation.

Meditation

Ich dachte erhlcih gesagt immer man sitzt einfach da und chillt so n bisschen und tut so bisschen tagträumen und so. oder halt nachdenken. Aber so ganz stimmen tut das nicht. Weil wenn es so wäre, wäre es vermutlcih nach na zeit ziemlich langweilig.
Was Paul mir am anfang gesagt hat – weil ich ja noch nie vorher meditiert hab – war: ich soll einfach meinen atem zählen. Den atem natürlich fließen lassen und diesen dann zählen . Inhale – Exhale – 1 – Inhale – Exhale – 2 und so weiter bis 10 und dann wieder von  bis 10 und so weiter. Und wenn man des paar tage macht (also bei den halbstündige meditationssitzungen) merkt man – oder merkte ich – dass man lernt sich natürlich auf den atem zu konzentrieren und dann auch nichtmehr abschweift. Und schließlich muss man nichtmehr zählen sondern kann den atem beobachten. Und die nächste stufe is dann wieder dass man diese konzentration beibehält aber seine gedanken beobachtet. Aber nicht tagträumt sondern das was man denkt beobachtet ohne jedes urteil. Man sieht den gedanken. Man erkennt den Gedanken. Man akzeptiert den gedanken. Man lässt den gedanken wieder ziehen. Und wenn er wiederkommt. Dann siehst du ihn, erkennst ihn, akzeptierst ihn, lässt ihn wieder gehen.
Mir persönlcih viel es sehr schwer sich das vorzustellen. Vor allem hab ich nicht ganz verstanden worin der unterschied zum tagträumen besteht, weil man beim tagträumen ja auch seine gedanken beobachtet. So wie ich es jetzt verstehe ist es eigentlich wie tagträumen. Nur dass man bewusst tagträumt. Meistens wenn man tagträumt denkt man einfach nach, sieht bilder und stellt dann aber irgendwann fest STOPP! Und dann findet man sich wieder in seiner realität wieder und merkt dass man voll am tagträumen war. Beim meditieren bist du dir dessen bewusst und wirst somit auch nicht schlagartig rausgeworfen sondern es ist ruhiger. Ja es ist ruhiger als tagträumen… eigentlich ist es echt ncih wie tagträumen. Zumindenst nach meiner erfahrung nich. Aber ich mein ich hab 3 Wochen regelmäßig meditiert. Mittlerweile tu ichs auch nurnoch vereinzelt. Also was ich hier sag sind nur meine eindrücke, ich kann vermutlich vieles nicht beschreiben weil ich selber einfach nicht weit genug dafür bin.
Was ich allerdings gelernt hab in der Zeit ist meinen Mind ruhiger zu machen. Wenn ich wieder unter so kreisenden Gedanken leiden durfte viel es mir einfacher das zu beenden indem ich einfach alles in meinem kopf übertönt hab ich den ich mit voller ruhe eine EEEEEIIIINNNNSS ge“schrien“ hab währrend meinem atem. ZWWWEEEEIIIIIIII. DREEEEEEIIII. Und ich hab teils wirklcih gemerkt dass da sich was ausdehnt in meinem verstand. Wie so n betäubungsnebel. Oder einfach etwas lautes, das alles andere verstummen lässt. Allgemein kannich meditieren aufjedenfall empfehlen. Aber nur wenn man am meditieren und der piritualität intressiert is. Wenn nich, ist es einfach nur dasitzen und ncihts tun. Und dann isses sogar sinnvoller irgendwas zu zocken, als einfach nur rumzusitzen.

Die Menschen

Paul
Paul Barton, is circa 60, macht seid 35 Jahren Iyengar Yoga, war in Vietnam ein volunteer den Menschen die unterm Krieg leiden zu helfen, hat in Indien gelebt mit Mr. Iyengar, ist geschieden, hat zwei Söhne und joa. Is n witziger Kerl, hat viele Geschichten, redet dementsprechend auch viel. Nach na Zeit wurden die Geschichten allerdings nichmehr so spannend. Vor allem is es so einer vom Typ wenn er ne geschichte oder neue informationen hat, erzählt er sie jedem die er sieht. Und wenn ich dabei bin hör ich manche geschichten halt 4 mal. Und er ist auch so ein alter mann der weiß dass er mehr erfahrung hat und steckt deshalber andere (mich) gerne in schubladen. Weil er hat ja eh schon alle lebensgeschichten gehört. Zumindenst kommt einem das so vor. Und ich mein teilweise stimmt das natürlich, er is alt und hat viel erfahrung, hat viel ahnung und is ja auchnoch spirituell. Aber um das mit meiner jetzigen ansicht zu sagen: dafür, dass er die ganze zeit von compassion und liebe zu allem und WIR SIND ALLE VERBUNDEN! Redet, ist er ehrlich gesagt nicht so herzlich. Find ich. Also er is schon herzlich, hat n gutes herz. Aber auf … irgend wie ne andere weise. Z.b. die tatsache dass man keine unnötigen fragen stellen soll. Nunja. Wenn man ständig drüber nachdenken muss ob ich des jetzt fragen kann ohne ausgelacht zu werden oder ohne überhaupt dann ne gescheide antwort zu bekommen, leidet das gespräch halt auch irgendwie darunter, ne. Und die stimmung is auch nich allzu herzlich weil man ich ständig dümmer fühlt. Ich hab mich zumindenst ständig dümmer gefühlt. Ich bin vlt nicht so wissend wie er aber als dumm würdich mich nich bezeichnen. Und ich nehm auch an dass ich grad in na phase bin wo es mir wichtig ist dass ich respektiert werde und nich als „der kleine“ abgestepmelt werde. Und dieses gefühl hat man ja dann doch, wenn man sich ständig dumm fühlt. Oder man nie wirklcih was gefragt wird. Und wenn ich was gefragt wurde war meine antwort eher kurz, weil 1. ich nichmehr wirklich gewöhnt war viel englsich zu reden (is ja vieles unnötig) und 2. paul dann eh schon wusste was ich sagen will und ich fand mcih wieder in der schublade wieder. So richtig intressiert hatter ich ja dann doch nich. Ich muss auch sagen dass ich ihm nach paar tagen oft einfach nichmehr zugehört hab. Hat auch keinen unterschied gemacht, ich habs ja eh nie kommentiert, also mussich auch nich zuhören. Und es is auch ncih so dassich sag „ne du sack, ich hör dir ncihmehr zu!“. Ich konnte einfach nichmehr. Des war dann diese situation dass so ziemlich alle was er gesagt hat bei mir ne gedankenlawine mit erinnerungen oder neuen gedanken ausgelöst hat und selbst wennich ihm zuhören wollte musste ich nach paar minuten wieder feststellen dass ich schonwieder woanders bin. Und für mich isses ehrlich gesagt einfach wichtig dass gegenseitiges interesse besteht. Ich kenn genug und leider sind auch genug meiner freunde so, dass nicht wirklcih gegenseitiges interesse besteht. Sondern ich oft nur zuhör aber wirklich was gefragt wird ich von vielen nich. Außer halt vlt standardfragen wie „wie geht’s dir, was machst du, wo bist du, wie läufts.“ Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Und genau das durft ich mit Paul auch feststellen. Er hat halt einfach geredet, war aber nich intressiert. Ich glaub das habich jetzt klar gemacht :)

Lynda
Ist französin, vermutlich so um die 40, Paul’s partnerin, hat in UK gelebt, dort nen neuseeländer kennengelernt und is mit ihm hierher gekommen und hat somit auch ne residenzschaft. Und jetzt is sie halt mit paul zusammen, ihrem yogalehrer. Und genau dieses verhältnis bekommt man auch. Bzw. diesen eindruck vom verhältnis. Dass die schülerin verliebt in den lehrer is. Die schwärmt die ganze zeit wie toll Paul is und betont dass er ja 35 jahre erfahrung hat und eh so toll is und voll der hengst und bla bla. Ich bin mir sicher dass jeder das lied „barbie girl“ kennt. I’m a barbie girl in a barbie world und so, ne. Da am ende sagt sie ja „Oh, I’m having so much fun!“
Ken „Well Barbie, We’re just getting started!“
Barbie „Ooooouh i love you, ken!“.
Jou, ich kann das auswendig <3
Aufjedenfall hat die Lynda Barbies letzten satz in genau der selben betonung zu paul gesagt. Ooooouh i love you Paul!
Haha^^ achja. Die Lynda hat vermutlich auchnoch barbies stimme. Also wenn jemand ne hohe schrille laute stimme hat, dann Lynda. Die is n kopf kleiner als ich, schaut eher bisschen männlich aus von der statur und hat mega die schrille stimme. Am anfang war des mega… sclimm ehrlich gesagt^^ war richtig unangenehem. Nach 2,3 tagen wars aber voll normal. Aber ich weiß noch dass die erstent Tage wirklich… ungewohnt waren.
Nachdem Lynda Paul so vergöttert is das dementsprechend teilweise fast bisschen lächerlich mussich sagen. Zumal wenn man die ganze zeit das „kleine schulmädchen“ vor sich sieht das mehr in das wissen und die reife verliebt ist als die person. Aber wie gesagt, nur ein eindruck. Nach paar tagen kamich mit lynda auch ganz gut klar. An sich is sie ganz nett. Aber halt auch sehr von sich überzeugt. Hat mich glaubich nie eine einzige frage gefragt. Und das selbe wie beim Paul: redet ständig von Liebe und Compassion, aber mein verständnis von mitmenschlicher Liebe ist anscheinend einfach anders. Und ehrlich gesagt bevorzuge ich meine art. Dass ich leuten zuhör, ihnen auch sag dass ich sie mag, teils vlt zu wenig, teils vlt zu viel, und auch dass ich sie so ziemlich bei jeder gelegenheit umarme.
Umarmungen bekomm ich hier ja eh ncih so viel aber… z.b. der Paul umarmt auch VOLL komisch. Nich so herzlich. Sondern eher so einen auf spirituell herzlich. Umarmt langsam drück und tut so als würde er meine seele einatmen. Kann vlt nett sein, aber ich bin da nich so fan von.
Am anfang hat mir des auch echt zugesagt mit dem ganzen spirituellen, aber sogar die richtung von denen stößt bei mir einfach auf widerstand. Und scheint mir bisschen paradox. Und ich hab einfach ne andere ansicht von einer liebevollen umgangsweise. Bei mir darf man auch mal fragen wo die tasse ist. Aber es war aufjedenfall intressant drüber zu lernen :) ICH BEREUE NICHTS!

Lu
Mein chinesischer Mitwwoofer. Wenn mich jemand mal fragt was eigentlich ein „Stoffel“ ist. Dann klatsch ich dem aber hart den Lu ins gesicht. Vorerst willich aber sagen, dass wennich hier jetzt über chinesen red ich das nicht rassistisch mein und ich nur über Lu herziehe und nich über alle chinesen. Aber wie jeder hab auch nich meine Stereotype für andere. Und diese wurden voll zerstört. Ich ging eigentlich immer davon aus, dass Chinesen so richtig höflich sind. Versuchen sich anzupassen und haben voll respekt und so. Lu passte da nicht ins Bild. Lu war ziemlich… komisch. Er is schon seit nem jahr hier und spricht immer noch nich wirklcih englsich. Sagt bie Please, Thank you oder I’m sorry, wenner was dummes gemacht hat. Hat halt keine höflichkeitsmanieren. Hat immer ausreden und antwortet nich direkt auf fragen. Ey, auf den hab so einen hass :D
Wie manche vlt wissen leg ich sogar ziemlcih wert drauf dass man danke sagt und nich alles für selbstverständlcih nimmt. Damit mein ich nich dass man sich für jeden schwachsinn bedankt. Aber ne gesunde dose halt. Mein lieber deutscher Freund hier in Neuseeland durfte da auch öfters drunter leiden dass ich ihn moralisiert habe. Aber zurück zum Lu. Der hat eich nie wirklcih geredet. Und wenn man ihn was gefragt hat dann kam ne 1 oder 2 wort antwort. Z.b. hatte der n problem mit seinem Visa. Weil er ja schon n jahr hier war. Und 2 tage bevor sein visa abgelaufen is hat er dann beschlossen des konsulat mal zu kontaktieren um sein visa zu verlängern. Wenn man ihn dann gefragt wie er das jetzt plant meint er nur „wait.“
Danke fürs gespräch, diggggaaa.
Er war dann paar tage illegal im Land und hat dann sein Visa bekommen. Und wir so „yeeeeah Luuuu, cool, congratulation, I’m sure you’re happy!!“
„Yep.“
Ey der hat nichmal ne miene verzogen dass er sich gefreut hat! Und der hat immer sone fresse gezogen. Unglaublich. Zugegeben, ich hatte zwei wirklcih nette gespräche mit ihm :) allerdings, ebenso zugegeben, hab ich dann malwieder zugehört und er hat endlich mal was geredet. Und wenn er mal redet is man froh dasser mal redet. Und an sich warer ganz nett. So im gespräch. Nur dass er mir nie zugehört hat. Er hat mir z.b. von irgendwas erzählt und irgend n wort oder namen gesagt und hat dann gefragt „do you know what that is?“ – „ähm.. no, sorry, what is it?“.
Hatter ignoriert und weitergeredet. Pff, mir solls recht sein. Dummer affe. Ich hab des gefühl ich krieg hier grad alles heimgezahlt was ich als Kind getan hab. Da hab ich auch nich viel geredet. Anyway.
Ich hab ihn dann trotzdem am ende nach seinen kontaktinfos gefragt. Eich nur weil ich dann später noch mal checken wollte wie sein plan läuft yoga lehrer zu werden.
DAS HABICH GANZ VERGESSEN ZU SAGEN.
Jou, der will yogalehrer werden.
Und wassich auch vergessen hab zu sagen is dass ich pro woche 60$ dem paul zahlen sollte. Wenn ich nicht wwoofen würde wären es 400$. Genau. Aufjedenfall.
Lu hat nichts gezahlt, weil er kein Geld hat. Könnte man ja denken dass der n schlechtes gewissen hat, ne? So vonwegen, eich müsste man zahlen aber er tuts nich. Könnte man ja denken er arbeitet extra, er versucht das beste, is besonders fleißig beim lernen, will ein guter schüler sein. Nichts von dem. Der hat bei den classes nich zugehört, hat viel gelesen aber nich viel praktiziert, war nich höflich und auch nich irgendwie dankbar. Und viel geabreitet hat der auch nich. Da hab ich mehr gearbeitet. Zeitlich. Und in dieser zeit habich mehr gemacht als er in der zeit. Beispiel: er sollte rasenmähen. Und ich sollte was mit nem weed cutter mähen. Das was er machen sollte war bisschen weniger als meine fläche. Er hatte einfach ne ebene und ich hatte nen abhang wo ich um bäume rumschneiden muss. Er hat 3 tage gebraucht und ich nen Vormittag. Und mit diesem beispiel willich nich sagen wie toll und gut ich arbeite sondern wie langsam und dämlich Lu eigentlich ist. Ich arbeite recht effizient, das würdich schon sagen, aber jetzt auch nich atemberaubend super gut. Ich mach gute arbeit, das kannich absolut sagen. Und Lu macht scheiß arbeit, das kannich auch sagen. Das kannich auch deshalb sagen, weil wenn wir zusammen beim holzhacken waren er manchmal aufeinmal da saß und am boden mit nem ast bisschen rumgemalt hat, währrend ich gearbeitet hat. Und das war nich weil er ne pause gebraucht hat sondern weil er abgelenkt wurde und halt einfach da saß. Und da überlegt man sich dann auch wo seine moral oder dankbarkeit eigentlich ist. Bei paul und lynda leben zu dürfen und nicht zu zahlen.
Und dann kam ja der kracher :D oder zwei.
Lu hat eigentlich ausgemacht so für nen monat zu bleiben mim paul. Das wär dann also bis anfang mitte dezember gewesen. Dann hat paul ihn noch mal gefragt wie lange er bleiben eigentlich bleiben will.
Und der liebe Lu meinte dann „At least until christmas but maybe i stay until middle of january.“
Dann kams zu einem kleinen Eklat vom Paul, dass er ihn gefragt hat wie lang er bleiben WILL und der Lu ihm sagt er wird AT LEAST until then bleiben und dass er so tut als wär das einfach beschlossene sache jetzt. Kannich verstehn dasses paul nervt^^
Dann rigendwann später hat Lu erzählt dass er vermutlich doch nich so lange bleibt weil er mit nem Freund reisen gehen wird. Dann war Paul auch wieder vonwegen „du willst mir also sagen du gehst mit deinem freund reisen für teures geld und willst aber nicht für deine yogastunden zahlen? Is das dein ernst?“
„Yep.“
Haha^^ da wars dann fast nurnoch lächerlich wie untaktvoll der liebe Lu eigentlich ist. Des is für mich die dreistigkeit in person. Also ernsthaft. Hui. Naja. Ich glaub ich hab klar gemacht, dass er n trottel is^^ Lu is übrigens 23.

D
Jou. Wir haben sie einfach nur D genannt, weil ihr holländischer name irgendwie nich aussprechlich war für Paul und Lynda und ich hab ihren ganzen namen jetzt auch vergessen. Gibt auch wichtigeres. Die is 27, arbeitet mit kindern die von zu hause ausziehen wollen müssen weil sie mit der familie einfach nicht klar kommen. War ganz intressant aber sie war bisschen… komisch. Also am anfang fandichs cool als sie gekommen is als neuer wwoofer weilich dachte sie bringt frischen wind rein und es wird noch ganz lustig mit D und Lu. Naja. Die war so bisschen… „Ouh my god, look at this mess in this house! How can the people life here?“. Da is sie bei mri ja eh schon unten durch. Also des ahus war jetzt vlt nich das suaberste aber war auch nich dreckig. Es war ncih augeräumt aber auch ncih messi. Es haben halt leute dort gewohnt und deshalb lagen halt auch sachen von paul und lynda rum. Naja. Ich red mal nich so viel über D.
Viel witziger is eich die tatsache dass sie mit ihrem exfreund hier rumreist. Also das is nich das witzige. Sondern die geschichte.
D reist also mit ihrem exfreund rum und deswegen is halt so in der luft ob sie wieder zusammenkommen oder nich und da haben wir 3 wwoofer dann bisschen drüber geredet und D hat bisschen über die beziehung erzählt und so was. D is dann nach na woche wieder gegangen. War also anwesend in der mitte von meinem aufenthalt. Paar tage nach ihrem verlassen hat mich dann Lu gefragt ob ich was über sie und ihren freund weiß. Wieso die schluss gemacht haben und so was. Er hat mir dann zu verstehen gegeben dass er auf D steht. Haha :D und im nächsten satz meinte er dass er intressiert is wieso die beziehung von denen nich geklappt hat. D hats und beiden zwar erzählt aber er hat da nich zugehört.
Dachtich mir dann auch „Junge, du weißt, was eine Frau brauchst!“.
Ich wussts nichmehr weil ich an ihrem drama nicht soo intressiert war. Aber ich bin ja auch nich der, der in sie verliebt is :D haha^^ diese tatsache hat mich dann wieder derart amüsiert, dass der bekloppte unempathische Lu sich in das nächst beste Weibchen verliebt. Dummer Lu :)

Meine Arbeit

Habe ich richtig geliebt. Hat mir richtig spaß gemacht und ich hab da viele neue Sachen und Arbeiten gemacht und so was :) Ich durfte z.b. nen Zaun baun, bzw. den Maschendrahtzaun von Pfahl zu pfahl befestigen, aber des gelände war in sonem kleinen Hügel-Tal-Gebiet also war das durchaus ne herausforderung. Hat mir sehr getaugt :) Ansonsten durft ich holzhacken, um Bäume rum mulchen, Mähen, Hühner füttern, Areas clearen, kleine bäume umholzen, einen Holzstapel bauen.
Achja, Paul is übrigens auch so Hobbyjäger. Geht auf opossum jagd und schießt paar hirsche und so was. Somit durfte ich auch ein opossum häuten! Booooom. Und musste paar Opossums die Füße abhacken. Ich durfte sogar nen Hahn töten indem ich das genick breche. Nunja, ich durfte. Ich konnte aber nich. Also ich habs versucht, aber der arme hahn musste leider sehr unter meinen versuchen leiden :/ also des tat mir echt richtig leid.
Ich bin ja der meinung, wenn man fleisch isst soll man auch ein tier töten können, deshalb wolltichs auch versuchen. Wirklich tun wollt ichs nich, aber ich dacht eben, ich sollte wenigstens die erfahrung haben. Wenn ich es wegen emotionalität nich kann, sollte ich auch kein fleisch essen. Aufjedenfall habichs versucht aber entweder waren meine arme nich lang genug oder ich war nur stark genug oder keine ahnung. Schliesslich musste paul den armen hahn das leben beenden. Ich durfte dann den hahn rupfen und enweiden. Extrem eklig. Und stinkt mega mäßig. Und des herz von denen is so groß wie mein daumen. Und des war eich n recht großer hahn. War intressant, aufjedenfall :) deshalb hab ich die arbeit auch so geliebt, weil die mich so viel haben machen lassen. Ich musste dann aber auch alles amchen weil sie den Lu nichts machen haben lassen weil der unfähig is und die ganze zeit pflanzen umbringt. Ich durfte dann auch mit soner richtig fetten motorsäge nen riesigen baum der von paul gefällt wurde zersägen. Rrrrrrrrrriiiiiiiiinnnrrrrrrrr :] das is auch mal ne erfahrung :)
Also für die arbeit gibt’s hier noch mal n eindeutigen daumen. *__*

Die Farm oder das Haus

 
YogaRaum





Der Wohnraum


Cave!

Ganz richtig. Cave. Cave wie HÖHLE. Und das ist genau da wo ich mit meinen mitmenschen war an meinem letzten wochenende. Paul war mit 17 irgendwo im wald jagen in der nähe vom lake taupo. Und hat dabei per zufall eine höhle im Wald gefunden in der man schlafen kann und windgeschützt und so weiter. Diese hat er dann aber wieder verloren und konnte da nichmehr hinfinden bis vor paar jahren. Dann hat er sie wiedergefunden als er mit seinen söhnen unterwegs war. Und seitdem geht er öfter in die höhle um zu jagen und zu meditieren und einfach in der natur zu sein. Man fährt so 20 minuten auf na schotterstraße in den wald und findet dann einen parkplatz versteckt. Da haben wir uns dann fertig für ne wanderung gemacht. Und wie es sich gehört, gibt’s natürlich auch ein Start-Helden-Foto!

Lynda, Paul, Lu und Adonis

Wenn ihr euch denkt, wo denn bitte jetzt dieser Adonis auf dem Bild herkommt.
Keine Sorge, des bin nur ich.

 paul hat dann seine schlüssel verbuddelt, und dann sind wir schließlich 3 stunden zur höhle gewandert :) durch tiefste natur, hoch und runter, über baumstämme die über nem bach hängen, über baumstämme die einfach aufm weg liegen, durch gebüsch, über stein, über tiefst bewaldete landschaft. War echt richtig schön :)
dann simma da angekommen. Und hier zeig ich einfach mal fotos. Bzw. wenns geht werd ich hier sogar ein feature verwenden das nun völlig neuartig wäre auf diesem blog!
Ein video! :D ich weiß nur nich wie und ob des funktioniert. Und des video selber hab ich auch nichmehr im kopf wie des eich aussieht. Aber ich kann sagen, ich hatte nur einen versuch und deshalb ist das vlt nicht das flüssigste was geht :D naja wir werden sehen.
Ja sehen! Im video!



also wenns funktioniert, dann juchey. aber ich glaube es spinnt. ja fucky ficki heimer.
Wer Rat weiß, gebe ihn mir bitte.







Ansonsten waren wir einfach jagen, rumschleichen im wald, fährten lesen und und und. War richtig cool durch den wald zu gehen und mal drauf zu achten was geräusche macht und was nicht. Und dass wenn wir stehen bleiben und leise sein müssen, der Lu beschliesst nen ast vom baum zu reißen um mit ihm zu spielen.
DA WÄR ICH JA FAST AUSGERASTET.
Also ernsthaft.
Okey vlt nich ganz ernsthaft. Ich dacht mir einfach „du *das möchtich nich sagen*“. Der denkt einfach NICHT nach :D
Wennich mich so hör klingt des wie so n musterschüler der alles richtig machen will und alle schüler hasst die nich gut sind.
Man nannte mcih auch nich umsonst Musti, meine damen und herren.
Naja, doch, tat man. Aber ernsthaft.
Beim Lu hat der Spaß auch mal ein Loch!
Doofer lu :D

So ich beende diesen eintrag somit auch :)
Achja, durchs viele wandern hab ich mein rechtes knie überbelastet oder was auch immer. Zumindenst binich fast gestorben vor schmerzen.
Okey so schlimm wars auch nich. Aber es tat schon ordentlich weh. Und seit dem machich auch keine blöden kommentare mehr über menschen mit knieproblemen. Habich ja genug freunde die wegen ihren knien jammern.
Aber zurecht kannich da nur sagen. Meine schmerzen waren vermutlich nichmal annähernd ihre schmerzen und ich tat mir echt leid.
Allerdings wenn ich so drüber nachdenk hab ich ebstimmt nie böse kommentare über andere Knie gemacht.
Input: wo mal wie frage wäre was eigentlich plural von knie ist. Weil kniee schaut ja echt madig aus. Und knies wird’s auch nich sein. Am besten tut einfach nur ein knie weh. Dann braucht man auch kein plural.
Problem gelöst.
Input ende.

Danke fürs durchkämpfen!
Das wurden malwieder 11 word seiten :D und das ohne fotos.
Ich versuch jetzt kürzere aber mehr einträge zu machen. Aber wie das so ist wenn man sich was vornimmt… ist das halt so.
Wir werden sehen.
Fühlt euch geherzt und denkt dran:
Weihnachten ohne Schnee ist wie eine Kartoffel ohne Püree.


Auf wieder-lesen.

Samstag, 21. Dezember 2013

Einfach ein glücklicher Tag.

 Seid gegrüßt eventuelle Leser :)

Es kommt also zum 11.11.13, einem Montag, der bei mir als einer der glücklichsten Tage eingegangen ist.
Und noch dazu, war das Faschingsanfang! Also war schon mal eine lustig heitere bunte Atmosphäre vorprogrammiert.
Was nun folgen wird, is einfach die Beschreibung eines sehr glücklichen Tages an dem alles zueinander geführt hat und wäre eine Sache anders gewesen, dann wäre vermutlich viel tolles nicht passiert. Aber sogenau wissen tut man das ja eh nicht, ne. Aber fangen wir mal an :)

Ich bin also bei der Caretakerfarm und die liebe Audrey wollte mich mit nach Auckland nehmen und ich wollte von dort dann nach Tauranga hitchhiken um meine lieben beiden Freunde zu besuchen. Der Plan war glaubich, dass wir die Farm um halb 9 verlassen. Morgenmensch, wie ich ja bekanntlich bin, ne, bin ich schon um 7 aufgestanden um den Tag zu begrüßen und in Ruhe zu frühstücken und mein Zeug zu packen und mcih von allen zu verabschieden und so weiter. Bzw. das war mein Plan. Ich bin dann doch erst um halb 8 aufgestanden :0 Hab mich dann ins Wwoofer Haus gesellt und hab meine liebste neuste Kreation zum Frühstück gegessen. Toast mit „Nutella“, Peanutbutter und Waldfruchtmarmelade. OIDA is des göttlich :D da könntich mich so reinlegen. Eigentlich hab ich mich schon auf ein käsesandwich gefreut mit meinem allzeitbeliebten knoblauchsalz und chillisalz aber meine liebe Nachfolger haben das alles aufgebraucht. Die Schweine! Musstich wirklich kurz böse werden. Da machen die ernsthaft mein Knoblauchsalz aus! Aaaaaargh. Aber so hab ich wenigstens eine neue Kreation gefunden, die ich über alles liebe :D also alles halb so wild. Wie die meisten Sachen im Leben. Außer die Wilden Kerle.
DIE sind WIRKLICH wild. Kennt man ja.
Ich hab mich also mit meinem Frühstück vergnügt und die liebe Andrea hat währenddessen den Abwasch gemacht und mir daweil von ihrer Arbeit erzählt. Und natürlich ist ihre Arbeit bestehend aus dem allzeitbeliebten Lieblingsthema hier in Neuseeland. Das Schulsystem. Sie is Lehrerin an so einer Grundschule, die so neue Lernmethoden verfolgt. Also jedes Kind macht das am meisten was es will und lernt somit am besten weil es das auch lernen will. Um das mal sehr vereinfacht zu sagen. Fandich sehr intressant, noch dazu hat die Gute im herrlichsten österreichischem Akzent geredet :D die redet auch österreichisches Englisch. Ach awesome diese Österreicher. Die Andrea hat sich dann auchnoch fertig gemacht, die wollte nämlich mit Zion in den Zoo in Auckland. Also is auch mit der Audrey mitgefahren. Aber wie man die Audrey so kennt, war so sogar um halb 10 noch nich fertig, bzw. man hat sie bis dahin noch garnich gesehen. Bzw. ich zumindest nich, irgendwo is sie ja immer. Die gute Audrey. Jaja… die Gute.
Letztendlich bin ich aufjedenfall dann wieder sehr viel länger rumgehangen als geplant war, aber das is wohl die Story of Caretaker. Einfach.. Standard. Bin dann von menschen zu menschen gestrahlt, hab bisschen anderen Leuten beim arbeiten zugesehen, und was man halt so mach, ne. Irgendwann kam dann die liebe Audrey angerauscht und meinte dass wir jetzt fahren und wir schon längst hätten fertig sein sollen und sie jetzt fährt.
So wäre es gewesen wenn das Leben immer gleich ist. Die treuen eventuellen Leser wissen natürlich, dass es genau so das letzte mal war als ich die Farm verlassen wollte.
Diesmal war jedoch alles eher gechillt. Audrey meinte wir fahren jetzt dann los, wir habens Gepäck ins Auto geworfen und dann kam ne Joggerin von oben von der Straße runtergejoggt und hinter ihr ein Hund. Und dann war irgendwie alles viel zu schnell und ich habs garnich gescheid mitbekommen obwohl ich direkt daneben stand. Frodo, der große schwarze Labrador von der Farm is total ausgerastet wegen dem anderen Hund und ich weiß nich warum aber aufeinmal war der Frodo dann auch draußen auf der Straße und die beiden Hunde haben sich mega angegangen und Audrey hat wild rumgeschrien und Jackie is auf die Hunde zugerannt und Camille stand irgendwie zwischen den Hunden und ich bin dann auch auf Frodo zugerannt und hab versucht ihn wegzuziehen und alles totales Chaos und waaaah. Ich habs dann geschafft den guten Frodo am Band zu packen und Jackie hat ihn dann hinters Gate geschleift und somit weggesperrt und der fremde Hund stand dann einfach da und Bryan is voll ausgerastet dass der Frodo so ein dummer Hund ist und der fremde Hund voll lieb ist und blaah und alle waren aufgeregt und verwirrt und Hui. Hat sich dann rausgestellt, dass der Hund von irgendwelchen Nachbarn von ganz oben von der Straße is und der da immer nur angekettet is und nie freilauf hat und dann ab und zu abhaun kann und sich dann quasi selbst Gassi führen geht und halt die Straße entlang läuft. Und dabei halt ab und zu Truthähne oder Ducks oder Hühner tötet. Deshalb ist der ziemlich ungern gesehen von der lieben Audrey. Die hat sich dann auch tierisch aufgeregt und dann kam noch raus dass Camille währrend dem Hunderaufen gebissen wurde und jetzt ne Bisswunde an der Hand hat. Allerdings war das meines Wissens Frodo, der Unartige. Audrey war alles andere als erfreut und hat dann den Tierfänger angerufen und sich beschwert und hat versucht die Menschen anzurufen denen der Hund gehört und alles großes Trara und joa. Somit hat sich alles noch mal ziemlich verzögert und wir waren noch mal länger als geplant auf der Farm. Jackie hat sich dann den hund geschnappt und ihn zurück gebracht und Bryan hat wild protestiert dass es ein gutes Hündchen is und Audrey nicht so gemein sein soll. War richtig süß zu sehen wie Bryan den Hund verteidigt hat. Gott weiß warum er das getan hat, aber okey. Nachdem Camille dann verarztet wurde und wir alle wild rumgeschrien haben und im Kreis gelaufen sind, sind dann schließlich Audrey, Andrea, Zion und ich losgefahren richtung Auckland.
Aufm Weg hat dann die Audrey noch mal mit dem Tierfänger oder Tierheim telefoniert. Mim Pound. Und hat sich beschwert auf ihre Audrey-Weise wo man lieber einfach ruhig bleibt und alles hasst was sie hasst. Aber war ne sehr coole Autofahrt. Audrey hat von ihrer Familiengeschichte erzählt und des war super intressant. Hat von Tamarah erzählt, ihrer Jugend, wie Audrey sie erzogen hat, von ihrem Vater, dem Pat, und und und. Da hat man dann auch wieder ne andere Sichtweise auf Audrey. Und ihr Leben und etc. Und insgesamt isses ja sehr intressant wenn man so ie Hintergründe von Menschen erfährt. Insgesamt hab ich eigentlich ziemlcih viel über die Audrey übers Wochenende erfahren. Und da merkt man auch wieder, dass es erstens viel angenehmer und zweitens viel förderlicher für ne Beziehung ist, wenn man anfängt mehr über jeweils den anderes zu reden und zu erfahren. War richtig nett mit ihr. In Auckland angekommen hält sie dann vor ihrer Uni, da wo wir uns das erste mal getroffen haben und joa. Dann plant die liebe Andrea ihren Besuch im Zoo und ihre Rückreise mit der Audrey und fragt mich was mein Plan jetzt ist. Und ich mein halt „jou, ich will nach Tauranga hitchhiken“. Und Booom.
Audrey schaut mich relativ geschockt an und meinte dass wenn sie das gewusst hätte hätte sie mich schon längst irgendwo ausgesetzt. Weil es nahezu unmöglich ist aus Auckland rauszuhitchen weil dich niemand mitnimmt weil die Highways sich hier so verzweigen und jeder in andere Richtungen fährt und man deshalb nich wirklcih aufgegabelt wird weil man nur in der Stadt aufgegabelt werden kann weil man aufm Highway ja nich stehen darf. Und des is so wie wenn man in München an der Straße steht und versucht zu hitchhiken. Da wird niemand anhalten, weil auch nich wirklcih ne gute Möglichkeit is um anzuhalten und die Straßen 3 spurig sind und all diese ganzen Probleme halt. Dachtich mir dann auch JA COOL.
SCHEISSE.
KACKE.
Damnit.
Audrey meinte dann dass wir da vorher hätten miteinander reden müssen und ich war nur so „Nooooooooooooooooooin. Es hätte soviel einfacher sein können.“
Und hier fings dann an dass mein Tag wirklich schön wurde und einfach herrlich, aufgrund das Verhalten anderer Menschen. Und glücklicher Koinzidenzen. Audrey meinte dann dass wir das alles retten und ich einfach mit in ihr Büro kommen soll und dann machen wir für mich ein Hitchhike Schild und dann versuchen wir das Beste. Und dafür war ich sehr sehr dankbar. Andrea wollte dann mit Audrey noch nen Zeitpunkt ausmachen wann sie zurückfahren und bla bla. Aufjedenfall kamen wir dann zum Problem, dass Andrea noch keine neuseeländische Nummer hat.
MEINE CHANCE.
Wie (erneut) die treuen eventuellen Leser wissen, hab ich in meinen ersten Tagen in Auckland für 25$ ne Simcard gekauft. Die ich aber nich verwenden konnte weil mein Handy ein Simlock hat. Und noch dazu eine Simcard da eh dabei war. Also hatte ich ne extra Simcard. Und hab unnötig geld ausgegeben.
Ich ergriff also die Chance und hab der Andrea die Simcard angeboten für 20$. Also da müssten ja 20$ guthaben drauf sein. Also hab ich auch meine Simcard losbekommen. SUCCESS!
Ich hab mich dann brav verabschiedet und bin dann mit der lieben Audrey erstmal zu sonem Prüfungsdinghaus gefahren, weil sie Prüfungsbögen abholen musste. Die is ja Lehrerin an na Uni, ne. Und oida. Man könnte denken, die haben da hochgefährliche oder wertvolle Dinge. Des sind ja mega die Sicherheitsmaßnahmen. Man darf da nichmal mim Auto hinfahren, wenn man nich berechtigt is. Die gute musste dann erstmal mit nem Lautsprecher reden um eingelassen zu werden. Ich durfte ihr dann helfen die Fragebögen zu zählen und schließlich ins auto zu tragen. Dann ab in ihr Büro und ein Schild machen mit „Tauranga South Hamilton“. Hab ncih ganz verstanden wieso sie Hamilton drauf geschrieben hat, weil ich da ja garnich hin will :D aber naja, Audrey wird wissen was sie tut.
Und um das mal wirklich festzuhalten. Ich war einfach überglücklich und unfassbar dankbar für diese Hilfsbereitschaft. Also an sich isses vlt nicht so eine große Sache, aber es war für mich einfach der Schwimmreifen auf offener See. Und einfach herzhaft und so selbstverständlich dass sie mir hilft und man hat richtig gemerkt dass – egal wie komisch sie ist – sie auch einfach ein gutes Herz hat und immer hilft wenn sie kann. Es hat mcih einfach verdammt glücklich gemacht dieses Schild :D Und einfach haaaa. Danke Audrey, vielen Dank. Vielen Vielen Dank.
Außerdem konnte ich somit auch mal sehen wie es in so einem Prüfungsvorgehen eigentlich so vorgeht. Nämlich dass die gesichert werden wie der liebe amerikanische Präsident.
Sie hat dann überlegt wo ich mich am besten hinstellen könnte. Und ich musste da überall hinlaufen zu den Plätzen die sie gesagt hat. Aufm weg aus ihrem Büro heraus kam ihr dann ne Eingebung für nen anderen Platz und dann hat sie gleich nen Mann gefragt, der da rumgestanden is was er so denkt und er meinte auch so, dass das vermutlich das beste ist. Und da musste ich nichmal hinlaufen mit meinem Gepäck. Da konnte mich die liebe Audrey einfach aussetzen <3
Somit stand ich an na dicken Straße direkt bei der Einfahrt zu na Tankstelle. Da kommen ja viele Leute vorbei und nachdem da eh viele halten, is die Wahrscheinlichkeit ja auch nich so schlecht, dass ich aufgegabelt werd, ne.
Achja, hab ich schon erwähnt dass es ebenso super war, dass die Audrey mich überhaupt mitnehmen konnte nach Auckland? Ich wollte ja eigentlich hitchhiken und das wär dann vielleicht noch mal komplizierter geworden, als das was dann eh schon war. Also auch danke dafür, liebste Audrey :)
Ich hab mich dann also herzlichst von der Guten verabschiedet und stand mit meinem schönen Schild an der Tankstelleneinfahrt. Mit der vergewisserung dass es sehr schwer sein wird aus Auckland raus zu hitchen. Aber mein schönes Bauchgefühl sagte mir „das isn guder Platz, mein Junge!“. Also stand ich strahlend im strahlenden Sonnenlicht an der Straße und Daumen rauf!
Übrigens auch ne ziemlich coole Sache meines erachtens :D dass man Daumen rauf macht. Also immer Thumbs Up! Das ist so Positiv *__*
Einzige Sache, die bisschen depremierend daran ist, wenn man an einer Tankstelleneinfahrt steht: es biegen immer Leute ein und du hast immer diesen kurzen Hoffnungsschimmer dass sie wegen dir anhalten. Und dann winkst du dieser Hoffnung hinterher. Aber immer noch mit Daumen rauf.
Nach unzähligen Autos, einer Kurzen Einbildung dass da auf der anderen Straßenseite Louis und Daniel (meine deutschen Wwoofer-Freunde) rumlaufen und ebenso unzähligen Autos, die mich anlächeln und ihre Daumen raushalten … Kam dann dieser Moment.
Es wurde hinter mir gehupt und ich dreh mich um und mir winkt ein Mann zu. Bereit mich mitzunehmen. Jauuuuusaa!
Der Mann is aufm Weg nach Hamilton. Zwar nich direkt mein Zielort aber wenigstens raus aus Auckland. Und somit DANKE meine liebe Audrey, dass du Hamilton auf mein Schild geschrieben hast :) und wer sich hier schon die ganze Zeit fragt, wer eigentlich dieser Hamilton is oder ob ich einfach nur zu doof bin Hamlet richtig zu schreiben. Hamilton is ne Stadt auf der Nordinsel im Süden von Auckland. Mehr braucht man da nich sagen, wer mehr wissen will, ihr wisst ja, wer euer Freund ist. Google.
Ich bin also freudig ins Auto gestiegen. Und davor hab ich sogar mein Gepäck ins Auto getan.
Und ernsthaft. Diese Autofahrt war ungeföhr. Hui *__* und die schande ist, dass ich es vermutlich nichtmal annähernd rüberbringen kann, wie bedeutend diese Autofahrt war. Zumal weil ich selber gar nicht weiß warum. Zumindenst das was ich weiß, kann nicht der einzige Grund sein. Oder die einzigen Gründe. Mich hat die Begegnung aufjedenfall noch Tage danach beschäftigt. Jetzt, ungefähr n Monat später, denk ich zwar noch im Guten Sinne zurück, aber so ganz verstehen tu ichs auch nichmehr, wieso ich da eigentlich so glücklich war. Deshalb wird die Beschreibung vermutlich nicht wirklcih anders oder mehr besonders. Und falls doch, dann merkt man nur die Awesomeness dieser Begegnung.
Ich nenn den Mann jetzt auch einfach mal „Mann“, weil ich selber den Namen bis zum Ende nicht wusste.
Ich hab also gleichmal die Standardfrage rausgehaun „Do you live in Hamilton or why do you go there?“. Und dann hat der Mann mir erzählt, dass er eigentlich aus Südafrika kommt und hier in Neuseeland einwandern will und in Hamilton nur eine Nacht bleibt und danach nach Wellington weiterfährt und er auf der Suche nach Arbeit ist und Vorstellungsgespräche hat. Dann hat er mir von Südafrika erzählt, dass da der Rassismus immer schlimmer wird und er deshalb seine Familie hier nach Neuseeland retten will, weil es auf den südafrikanischen Straßen immer radikaler und brutaler wird. Deshalb hat er Angst um seine Familie und will nich, dass seine beiden Kinder (ich glaub die waren 2 und 3) in so einer rassistischen Umgebung aufwachsen. Zumal es für Weiße immer gefährlicher wird. Mich selber hat des ehrlich gesagt ziemlich „mitgenommen“, weil ich gar nicht wusste dass das Thema Rassismus und die Wirkungen der Apartheid immer noch so einschneidend sind. Hab mich dann auch erstmal wieder ungebildet gefühlt. Deshalb war es vermutlich noch mal intressanter quasi das alles aus erster Hand zu erfahren. Und man konnte auch richtig merken, dass er wirklcih Angst um die Familie hat und es anfängt um Leben und Tod zu gehen von da, wo er herkommt. Leider weiß ich auch nichtmehr wo genau er herkommt. Aber ich geh mal nicht davon aus, dass seine Heimatstadt die einzige ist, die immer radikaler wird.
Vermutlich war ich einfach naiv oder ich hab einfach nie wirklich drüber nachgedacht, wie es in Südafrika eigentlich ist. Ich hab in der Schule im Englischunterricht über die Apartheid gelernt, das schon. Aber trotzdem wars bei mir irgendwie nicht so im System.
Das ist quasi so als hätte mir jemand gesagt, dass irgendwo auf der Welt gerade Krieg ist und ich hab davon rein gar nichts mitbekommen. Bzw. es war bei mir einfach nicht im System. Und laut dem lieben Mann kommt es bald zum Krieg in Südafrika. Nich von Nationen, sondern von Schwarz gegen Weiß.
Das sagen ja eh schon die meisten, dass die nächsten Kriege nichtmehr Nation gegen Nation sind. Sondern Bürger in Nationen und es deshalb auch schwieriger wird was dagegen zu tun. Weil man nicht weiß wer genau eigentlich der „Übeltäter“ ist bzw. wer dahinter steckt. Wenigstens dieses Thema hab ich aus meinem Sozialkundeunterricht mitgenommen. Und genau dieses Problem herrscht jetzt in Südafrika. Und nach den eigenen Worten vom Mann, rüsten beide Seiten auf. Und dieses Aufrüsten is auch schonwieder so ne Sache. Die meisten rüsten nicht auf, weil sie wirklich „Krieg“ wollen, sondern weil sie wissen, dass die Spannungen steigen und sie deshalb etwas wollen um sich zu verteidigen. Und so kommts dann wieder dazu, dass mehr Leute im Besitz von Waffen sind. Wodurch wiederum wieder mehr Leute Angst vor den anderen bekommen und sich ebenso Waffen zulegen. Teufelskreis, ne.
Und was ich hier absolut nicht rüberbringen will, is dass ich jetzt Experte im Thema „Krieg in Südafrika“ bin. Ich sag hier nur was ich für Eindrücke durch den Mann erhalten hab, die natürlich wiederum auch subjektiv sind. Aber vermutlich näher an der wirklichkeit als die meisten Medien. Aber was ist schon die Wirklichkeit.
Aufjedenfall hat dieser Mann wegen diesen Gründen einfach Angst um seine Frau und seine beiden kleinen Kinder und will alles tun um sie zu beschützen. Das wurd im Gespräch auch sehr deutlich, dass er absolut ein Familienmensch ist und die Familie an höchster Stelle steht.
Vielleicht sag mal noch kurz wie der Gute aussieht:
Ich hab ihn glaubich nur im Auto sitzend gesehen… yup, also ich hab quasi ncih wirklcih nen Eindruck vonwegen „von Angesicht zu Angesicht“. Ich könnte also nich sagen wie sein rechts Ohr aussieht weil ich ihn ja nur von links gesehen hab. Aber ich glaub er is so mittelgroß, etwas festerer von er Statur um nicht zu sagen bisschen dicklich. Hat ne glatze, rundes gesicht, sehr nett aussehende augen un joa. Ich glaub er is ende 30, anfang 40. Mir fällt zum vergleich vom aussehen leider nur wer ein den vermutlich viele wieder nich kennen. Beim film „der Wixxer“ gibt’s im BlackWhiteCastle nen blinden Angestellten. So ungefähr sieht der gute aus. Nur nich so dümmlich.
Er hat mir also relativ viel über die Situation in Südafrika erzählt und auch irgendwie auf ne Weise… naja, da hat man gemerkt, dass das einfach wirklich ein Thema ist.
Ich persönlich hab große Schwierigkeiten mit dem Schulfach Geschichte. Bzw. ich hatte. Einfach weil ich mir das alles nich merken kann und es ja auch nicht wirklich was ist mit logik sondern alles fakten. Und ohne meine „reizende“ geschichtslehrerin schlecht zu machen. Spannend war das nicht zu nennen, was die da fabriziert hat. Und an sich binich intressiert an der Geschichte. Ich hör Menschen gerne zu wenn sie mir darüber was erzählen und dann merk ichs mir auch eher. Aber dann isses im Sinne eines Gesprächs und einfach intressant und nicht das allzeitsbeliebte Problem von „DU MUSST DAS LERNEN, KIND!“.
Somit war das für mich noch mal besonders mit dem lieben Mann. Und vor allem, weil er wirklich emotion gezeigt hat und detailreich war und mir viel über sein Privatleben erzählt hat. Was man jetzt vlt nicht unbedingt nem Fremden erzählen würde.
Wobei man das auch nicht wirklcih so sagen kann.
Ich selber stell fest, dass ich teilweise mit Leuten hier offener rede als mit manchen Freunen. Eben WEIL sie fremd sind und sie mit den Informationen eh nichts anfangen können. Man sieht auch nicht jeden Menschen zweimal im Leben. Und selbst wenn.
Das Gesprächsklima war aufjedenfall sehr offen und ich habe das wirklich sehr geschätzt. Und er schien mir jetzt auch nicht wie so Menschen – von denen ich leider viel zu viele kenne -, die jedem beliebigen Menschen ihr ganzes Leben erzählen, einfach um sich reden zu hören oder bestätigt zu bekommen wie arm sie doch sind.
Was ich hier einfach klar machen will, der Mann war super und das Gesprächsklima war besonders.
Er hat mir noch von seinen Geschwistern erzählt. Dass einer seiner Brüder durch Europa gereist ist, aber anstatt das Reisen an sich wirklich zu genießen und insgesamt einfach zu wachsen, kam er zurück als Junkie, angefangen mit Weed und Heroin. Jetzt hängt er in seiner Heimat rum, will nich arbeiten un gibt das geld der eltern für alkohol und drogen aus. Wie man sich denken kann, war der Mann da nicht sehr glücklich darüber. Er hatte glaubich noch einen Problem-Bruder, aber dessen Geschichte ist mir entfallen.
Im Gespräch hab ich ihm dann von meinen bisherigen Reiseerfahrungen und erkenntnissen erzählt. Vor allem vom Schlag ins Gesicht durch den lieben Siddha-Spiegel. Ich hab ihm relativ ausführlich erzählt wie sehr mich das belastet, aber ich auch froh bin diese Erkenntnis bekommen zu haben. Und hier möchte ich auch noch mal festhalten dass ich absolut nicht der Mensch bin, der so was wildfremden Leuten erzählt. Manches würd ich auch Freunden nicht so direkt sagen. Einfach, weil man solche Informationen schnell einem ins Gesicht treten kann und man danach vlt bereut sich so verletzlcih gezeigt zu haben. Und ich glaub deshalb hat mich diese Begegnung mit dem Mann so fasziniert. Weil ich viel über mich geredet hab/von mir preis gegeben hab. Ohne ersichtlichen Grund. Ich weiß nicht warum, aber es war so. Und genau das ist dieses besondere Gefühl. Er hat mir dann eben auch viel von seiner Familie erzählt und wir haben über Familie im allgemeinen geredet und Jugend und Reisen und Erwachsen werden und und und.
Und dann kam das Straßenschild, das die Abbiegung nach Tauranga angezeigt hat.
Aber nunja. Manchmal nimmt man Umwege in Kauf, weil man weiß, dass dieser Weg einfach schöner ist. Und somit hab ich den Mann nicht darauf hingewiesen, dass ich da raus muss, sondern bin mit ihm weiter nach Hamilton gefahren und hab das Gespräch herzhaft genossen. Und wie man so schön sagt: Ich bereue nichts!
Ich kann schwer sagen wie groß der Umweg war. Aber er war groß und hat das hitchhiken komplizierter gemacht. Könnte man denken. Bzw. es war komplizierter. Aber einfach wunderbar.
Aber bleiben wir noch bisschen dabei, wie super dieser Mann war. Bzw. das Gespräch.
Ein Mann, der aus seiner Heimat Südafrika flieht, weil er seine eigene junge Familie vor dem Rassismus und der Gewalt beschützen will. Da könnte man davon ausgehen, dass er total antirassistisch ist und gegen jede Unterscheidung der „Rassen“ ist.
Das ist er auch.
Aber das war er nicht immer. In der tat war er das nicht bis er ende 20 war.
In seiner Lebzeit zuvor war er der Vorzeige Rassisten-teenager. Hat schwarze Leute diskriminiert, hab sogar Leute mit steinen beworfen. Nur wegen der Hautfarbe. Er kannte die Leute nichtmal, aber es war nun mal ein Spaß diese Leute zu diskriminieren. Sie auszugrenzen. Zu demütigen. Seine Freunde haben es getan, er hat es getan, alle hatten Spaß daran. Alle bis nun mal auf den, der mit Steinen beworfen wurde, ausgelacht wurde und öffentlich diskriminiert wurde. Wie gesagt, der Rassismus ist quasi im Umfeld. In der Erziehung.
Kurzer Input: wie vermutlich die meisten wissen, ist (ich glaub) am 5. Dezember Nelson Mandela verstorben. Und um ehrlich zu sein, malwieder hatte ich nicht wirklich Ahnung wer das war. Ich kannte den Namen, ich wusste er war bedeutend. Aber nicht genau weshalb. Abgesehen also davon dass es eine Schande ist, wie blind ich teilweise durchs Leben lauf, hatte die Unkenntnis den Vorteil dass ich mir sagte „das geht so nichtmehr. Ich kann nich immer nur erwarten, dass meine Lehrer mir Geschichte beibringen. Ich muss endlich selber anfangen mich um Wissen zu kümmern.“ Mir war das natürlich vorher bewusst. Aber da war wieder er gute alte Unterschied: Man kann Sachen wissen. Aber erst wenn man sie fühlt, weiß man ie Bedeutung. Oder wie bedeutend sie sind. Ich hab also meinen Freund Google benutzt um mich zu erkundigen un hab auch Wikipedia durchstöbert. Und jetzt kann ich mich nur noch mehr schämen dass ich nicht genau wusste wer Nelson Mandela war. Aber jetzt weiß ichs.
Weshalb ich das hier erwöhne ist eigentlich, weil ich deshalb in einem Magazin über Nelson Mandela folgendes Zitat gelesen hab (das ich wörtlich nichmehr weiß, aber sinngemäß):

Kein Mensch ist von Natur aus mit Hass gegen andere Rassen geboren. Der Hass gegen andere ist eine Sache, die das Kind von anderen lernt und sie nicht hinterfragt.

Oder so ähnlich. Vermutlich ist das hier nichtmal annähernd ähnlich zu dem was eigentlich da stand. Die Aussage die ich aufjedenfall ausdrücken will, is dass es dämlich ist Menschen zu hassen, weil es der Mainstream tut. Weil es deine Eltern dir sagen. Weil all deine Freunde schließlich auch diesen Hass haben.
Schwachsinn.
Und deshalb war es auch richtig intressant von dem Mann von seiner rassistischen Vergangenheit zu hören. Und zwar mit voller Ehrlichkeit und Offenheit. Warum es sich so geändert hat, ist weil er bei seiner Arbeit mit Schwarzen zusammenarbeiten musste. Und was ihn zum ersten mal übberrascht hat war, dass deine Kollegen ihn nett un normal behandelt haben, ungeachtet der Hautfarbe. Einfach mit gesundem Respekt und nett. Und schließlich hat er sich wirklich mit ihnen angefreundet und dann kam wohl dieser große KLICK im Kopf.
„Rassismus ist Schwachsinn. Was mache ich eigentlich?“
Und seither ist das anders. Er konnte sich sogar an das genaue Datum erinnern, wann as alles passiert ist.
Und somit wachsen seine Kinder nicht mit rassistischen Gedanken auf. Sondern werden damit erzogen, sich nicht von anderen zu unterscheiden, weil die Hautfarbe anders ist.
Nach dieser äußerst intressanten Erzählung kam es dann zu gegen Ende. Aber einen „Rat“ gab er mir noch. Eine Weisheit.

It’s luck when opportunity meets preparation.

Denkt drüber nach.
Ich persönlich find das nen absolut super zutreffenden Satz :) Die Aussage is einfach super. Vorallem weil sie vom Mann kommt.
Es ergab sich also dass unser Beisammen sein gen Ende ging. Und nachem nicht nur ich die Begegnung genossen hab, meinte er, ich kann ihn gerne auf Facebook suchen und wir bleiben in Kontakt. Und es würde ihn intressieren, wie es mit meinen Reisen vorangeht. Ebenso intressierts mich wies ihm und seiner familie geht, wies mit der arbeitssuche löuft und so was, ne. Leider hab ich mich bis jetzt immer noch nich gemeldet. Aber nachem ja weihnachten näher rückt, werd ich ihm zu diesem anlass ne email schreiben und mich dann auch nach seinem leben erkundigen. Und nachdem er meinte ich soll ihn in facebook suchen, habich dann auch seinen Namen erfahren. Martin Nel.
Und nachdem man ja weiß, dass emails viel besser sind, als blödes facebook gelaber, hat er mir auch seine emailadresse buchstabiert.
M a r t i n c o r n e l l n e l  @ bla bla.
Als er mir des buchstabiert hat, dacht ich erst er is so jemand der ne emailadresse mit seiner frau hat und die cornelia heißt oder so. aber dann stand da martincornellnel@blabla da. Und dann hab ich gecheckt, dass er anscheinend Martin Cornell Nel heißt. Und für die lieben Menschen, die nicht verstehen was mich daran so fasziniert, nunja, ich heiß ebenso Cornel.
Und genau jetzt weiß ich nich ob ich das rüberbringen kann wie das gefühl war, dass da dann in mir war. Ich hab mich glaubich 2 oder 3 stunden herzlichst und offen und nett und gut und fabelhaft mit einem Mann unterhalten, dessen Namen ich nichmal wusste. Und dann kommt am Ende raus, dass wir den selben zweiten Namen tragen. Und ich hab noch nie jemanden getroffen der Cornel heißt^^ geschweige denn einen Südafrikaner. Und wenn man bisschen mim Namen spielen will: Martin Nel, rückwärts LEN N…- den rest bisschen umstellen – im ART. Oder quasi Lennart.
Sagt was ihr wollt, es ist SUPER :D is mir voll egal ob des schwachsinn is mit den namen oder was es überhaupt bedeuten soll. Ich finds einfach intressant. Und super. Er hat meine namen in seinem :0 und nebenbeibemerkt, is es mal super cool Nell Nel am ende zu haben.
Quasi Nelception.
Ach Martin, du bist einfach ne coole Socke. Cornel-Check.

Er hat mich dann in Hamilton an einer Ampel am Highway ausgesetzt. Und joa. Das war das Problem. Es war am Highway. Man darf am Highway ja nich hitchhiken. Noch dazu war der Platz total ungeignet, nachem es an einer Ampel an einer Kreuzung war, wo niemand halten konnte. Und ich kann ja nich einfach mein Zeug in ein Auto werfen wenn Rot ist und sagen „Hey du darfst mich jetzt mitnehmen“. Aber das war erstmal kein Problem. Ich war schliesslich überglücklich Martin kennen gelernt zu haben. Ich hab ann erstmal mein Gepäck gegen nen Baum gelehnt und hab die Natur genossen.



Und dann gings auch wieder ans planen, was ich jetzt tue. Wohin ich laufe, ob ichs versuchen soll hier zu hitchhiken und so was. Schließlich habich dann beschlossen bisschen in die Stadt reinzulaufen. Zumindenst dachte ich dass die Stadt in der Richtung is, wohin ich gelaufen bin. Aufm Weg habich dann zwei Mütter im Gras sitzen sehen ie mit ihren Kindern spielen, also dachte ich mir „jou fragich die doch mal“. Und die eine hat mich konsequent nicht angeschaut beim reden :D sondern immer nur ihre Freundin. Hat mit mir geredet, aber kein Blockkontakt what so ever. Die hatten aufjedenfall nicht wirklcih Ahnung, aber konnten mir dann schliesslich doch ne Richtung sagen.
Hab ich schon erwähnt dass dieser tag super sonnig war? Dem zu folge auch super heiß? Ich durfte also wieder mit Schwergepäck durch wüstenhafte temperaturen wandern. So ganz verstanden hab ich dann auch nich was die Mütter mir da gesagt haben, weil nach ihrer Beschreibung wolang ich muss, sah das was ich gesehen hab nicht so aus wie das was ich hätte sehen sollen. Aber YOLO ich bin trotzdem weitergegangen, wird schon schief gehen. Allerdings binich dann mehr durch ne Wohnsielung gegangen als ne Straße die zu irgendnem hitchhikeplatz führt. Ich wurde dann auch random von nem Mann angesprochen Wohin des Weges ich denn sei. Ich erzähl ihm meine Trauergeschichte, dass ich eigentlich nur wahllos rumirre und er meint dann ich bin völlig falsch und die Frauen haben nur Schmarrn geredet. Ja gerne.
Er hat mich dann wieder zurück geschickt wo ich hergekommen bin und meinte ich muss der Straße folgen un dann kommt da ein gescheider Platz. Ich wollte zwar ungern da wieder zurück aber naja. Was solls. Ich war malwieder glücklich über die Hilfsbereitschaft der Menschen :) also dass ich angesprochen werd weil jemand das gefühl hat ich bin bisschen verloren. Das ist einfach super :) ich bin also wieder zurück des Weges, hab bisschen in der Sonne gelitten und wollte eigentlich echt nich so ewiglang am Highway entlanggehen, wenn ich nichmal weiß wohin eigentlich genau. Woingenau, wie ein weises Pokemon schon sagte.
Ich war also wieder aufm Fußgängerweg richtung meinem Platz am Highway und war immer noch verwirrt wo genau ich hin sollte. Dann kamen mir zwei Mädchen/Frauen entgegen un ich hab gefragt ob sie mir sagen können wo ich da hin muss. Und sie so „jaa klar! Wohin genau willst du? Achja wir wissen wo des is.“ Und dann meinte die eine zur anderen „Hey, wo müssen wir eich hin? Ach egal, wir können ihn da hinfahren, oder?“.
Hallo Hilfsbereitschaft <3 Also haben die beiden beschlossen mich mit ihrem Auto dahin zufahren. Allerdings mussten sie davor noch bei nem Supermarkt anhalten um ein Eis zu kaufen. Die waren auch wirklcih super nett :D waren zwei studenten, die grade Semesterferien haben und waren total intressiert an WWOOFing und was ich in Neuseeland so mach un machen will und wie ich so rumkomm und dass es total cool is zu hitchhiken und sie würden das auch gerne alles mal machen und hui. Die waren super nett und total frisch und locker und einfach sympathische Studenten. Hießen Holly und Hailey. Die Guten. Die haben mir dann lauter Sachen Empfohlen die ich machen sollte in Neuseeland und mir auch geraten mal im Internet nach so na Liste zu suchen für diese „Must-do-things“ in NZ. Habich zwar noch nich gemacht, aber jetzt wo ichs schreib, habich mcih wenigstens wieder dran erinnert. Aber das heißt ja nichts, ne. Nachdem wir also fröhlich Eis gekauft haben haben sie mich durch Hamilton durchgefahren um mir nen Eindruck von der Stadt zu verschaffen und folglich haben sie mich dann an jener berüchtigten stelle ausgesetzt wo ich am anfang hinkoordiniert wurde. Wenn man hier von koordinieren sprechen kann, wa.
AUFJEDENFALL! Dort ausgesetzt war ich malwieder mit glücksgefühlen überschüttet. Wobei man vermutlcih sagen kann is dass ich einfach gute laune hatte und mcih deshalb alles irgendwie glücklich gemacht hat. Aufjedenfall hat mcih des wieder voll geflasht dass ich sie eigentlich nur nach dem weg fragen wollte und sie dann ZACK BOOM jou wir nehmen dich mit, gar kein ding. An dieser stelle, ein dickes herz an Holly und Hailey!
Ich stand also an besagter Stelle, an der ich sogar hitchhiken durfte. Und es dauerte nicht lang dann wurde ich von einem süßen kleinem roten Auto aufgegabelt. Hab also meinen nächsten Hitch klargemacht, hab erstmal das katzenfutter vom rücksitz entfernt und mein gepäck reingeworfen.
Und es geht weiter mit einem super schönen Tag.
Es war eine Frau die in der Apfelindustrie arbeitet in der Stadt wo sie mcih letztendlich auch ausgesetzt hat von der ich dann weiter nach Tauranga bin. Ich glaub die stadt war Cambridge. Aber nachdem ich feststellen musste dass manche meiner Freunde, die teils ja auch teil der eventuellen Leser sind, nichtmal wissen wo eigentlich neuseeland liegt oder gar auf welcher halbkugel (Süden. Nicht Norden. Derjenige möge sich bitte jetzt noch mal schämen.), bringen die städtenamen vermutlich eh ncihts. Anyway.
Sie hat mir also von ihrer Arbeit erzählt und es war relativ intressant wie die Apfelindustrie ihr Apfelmarketing gestaltet. Dass sie vorraussagen welche Äpfel die nächsten Jahre in Mode sein werden damit sie diese züchten können. Und dann haben sie immer große Apfeltestessen bei denen sie nur äpfel probieren. Klang recht lustig :D war auch echt ne nette. Wir haben dann gemeinsam bisschen über die leute hergezogen die nach neuseeland kommen und sich konsequent weigern englisch zu reden. Fürchterlisch!
Wir haben zwar nich viel zeit verbracht es war genug zeit damit sie mir
Bam bam bam
Einen Job angeboten hat. Falls ich jemals wieder nach Cambridge komm und arbeit brauch sollich sie einfach anrufen und sie macht das klar, sie wäre froh mich an board zu haben.
Ja gerne :) Also habich an diesem tag auchnoch ein Job angebot bekommen. Was ich zwar ziemlich sicher nich benötige weil 1. cambridge anscheinend so was is wie das Tricks in Fürstenfeldbruck. Es ist da, aber niemand will hin. (das tricks is n „club“. Wisst ihr natürlich, ne.) 2. is des örtlich gelegen nicht wo wo ich arbeiten will. 3. is einfach unwahrscheinlich.
Aber wie ein weiser Teenie-Sänger schon einmal sagte. Never say never!
Ich hab also den Kontakt in der Tasche und genieße ein Jobangebot.
Habich eigentlich erwähnt dass mir auf meiner letzten farm, auf der Manawa Mai Farm mit der lieben Zsuzsanna Love auch n Job angeboten wurde? Die liebe Love hatte ne freundin dessen mann beim „roofing“ arbeitet und immer mal leute braucht. ehrlich gesagt -  DACHDECKER! Dachdecker is das wort. … ehrlich gesagt hätte ich da sogar gerne gearbeitet. Des klang ganz cool :) aber ich wollte nicht noch länger in der Nordregion bleiben.
Aufjedenfall hatte ich also wieder eine sehr positive hitcherfahrung durch die nette dame im roten auto. Danke dafür :)
Uuund weiter geht’s. sie hat mich dann irgendwo ausgesetzt, ich hielt den daumen raus, ein auto kam und hat mich mitgenommen. War ein älterer herr der äußerlich fast n bisschen komisch aussah. Als hätte der irgendwas mit seinem auge. Und er hat bisschen komisch geredet. Wie sich aber rausstellte war der erste eindruck schwachsinn. Des war n sehr netter mann mit normalen augen und er hat auch normal geredet. Bisschen genuschelt vlt. Aber da brauchich ja nichts sagen.
Der gute is in Rente und lebt in Tauranga in seinem Haus mit kleinem Garten und is sehr glücklich da. Somit hatte ich also auch gleich den direkten Hitch nach tauranga :) wir haben bisschen über seine arbeit als ehemaliger Kuhmelkmensch und so standard sachen halt auch, ne. Und ich hab dann auch meine frage gestellt:
„So, what would you recommend on the north island? Like a must-seen because it’s so beautiful.“
„My home. My farm. Do you want to visit it?“
Also hat er mich nach Tauranga gefahren und hat mir dann sein Haus gezeigt dass auf na Hügelkette leigt mit perfekten Blick auf die Hafenstadt tauranga. Und auf dein Berg Mount Maunganui, der an der Küste liegt. War ein wirklcih schönes Haus und er hat mir dann noch seine garage gezeigt in der er oldtimer herrichtet. Ich hab ja absolut keine ahnung von autos und weiß dementsprechend auch nichmal annähernd was as fürn auto war. Aber eins kannich sagen. Es war wunderschön *__* n richtig schöner oldtimer im tiefdunklem blau. Welch große Schönheit :)
Er hat sich auch mehrmals erkundigt ob ich für die nacht schon was zum schlafen hab, ob ich in nem hostel bin etc. Nachdem er sich so oft vergewissert hat glaubich wollte er mir anbieten bei ihm zu bleiben, aber ich hatte ja n date mit meinen beiden Freunden.
Und wenn ich das grad so les, klingt das vlt bisschen pedo von dem alten mann. Wars aber absolut nich, also wer da so was gedacht hat. NEEEIN.
Nach der hausbesichtigung hat er mcih dann zu meinem hostel gefahren, war für ihn selbstverständlcih dass er mich da hinfährt. Danke Peter :) also der alte Mann.

Somit binich also angekommen in Tauranga. Und hatte den schönsten Hitchtag meines Lebens. Die konkurrenz der Hitchtage ist zwar nicht groß, aber darum geht’s ja auch nicht, ne. Es war einfach ein echt schöner tag. Und die krönung war natürlich meine freunde wieder zusehen. Aber die waren noch arbeiten als ich ins hostel kam also binich bisschen durch tauranga spaziert. Ne ganz schöne süße stadt so. hab mich dann irgendwo hingesetzt und die tatsache genossen dass die stadt freies internet hat. Hab dann erstmal der Audrey ne email geschrieben wie mein tag war und dass ich ihr echt dankbar für ihre hilfsbereitschaft bin und ich das sehr wertschätze :)
Am nöchsten tag kam ne antwort so was wie „kein ding digga, bis dann.“
So typisch, ich schreib viel und der der antwortet sagt „jou zur kenntnis genommen, tschü“. Mit 2 zeilen. Naja. Gibt schlimmeres. Ich weiß ja dass die Audrey bisschen komisch is, ne. Aber einfach mit nem fetten Herz :) und deshalb kann man sagen was man will. Audrey bleibt die liebe Audrey.
Ich bin dann wieder zurück ins Hostel. Und Boom.
Meine beiden Freunde kamen daraufhin ins Zimmer und es war erstmal herzlichstes Wiedersehen :)
Weil ich an sich nicht wirklcih viel gemacht hab als ich in Tauranga war, hängich die 3 Tage jetzt auchnoch an.
Wir haben uns also wieder gesehen und ich hatte erstmal wieder probleme deutsch zu reden. Also ich hab halt einfach langsam geredet. Und da fühl ich mich ehrlich gesagt auch richtig unwohl. Normal wenn ich deutsch red, red ich recht schnell und joa, wie die jugend halt so spricht, mit nicht ganz korrektem deutsch. aber nach spätestens na stunde war das dann auch wieder normal und ich konnte genießen mit meinen freunden das schönste jugenddeutsch zu sprechen überhaupt.
Wir haben dann gekocht, gegessen und sind anschließend in sonen Rosengarten, der recht nah beim Hostel war. Also es war ja abend, bzw. Nacht. Vondemher dunkel. Und man hatte wunderbaren blick auf die beleuchtete Stadt und aufs Wasser. Da haben wir dann auch die 3 Abende gechillt und den Ausblick genossen.
Leider hab ich die beiden wirklcih immer nur abends gesehen. Aber das war absolut besser als gar nichts :) habich wirklcih sehr genossen. So schön es auch ist neue leute kennenzulernen. Genauso schön ist es auch mit alten freunden einfach zu reden. Und man kann über alles reden und sie wissen wovon man redet weil wir die selben leute kennen, die selben sachen etc. seeeeeeeeeeehr angenehm.
Tagsüber binich also eich nur rumgehangen, bin durch die stadt gelaufen, lag am wasser, war beim mount maungonui und bin da raufgegangen, hab oben gelesen, hab nem kandischen paar, dass ihr wasser vergessen hat mit meiner zweiten wasserflasche beschenkt und somit ihr leben gerettet (was auch sonst), hab die aussicht genossen, bin währrend dem lesen eingeschlafen, bin durch die stadt gelaufen auf der suche nach einem PaknSafe, n supermarkt und joa. Das wars ehrlcih gesagt auch schon. War aber ganz nett mal nur rumzuhängen :) und tagsüber einfach zu schlafen.
WEIL ICHS KANN.

Mein nächstes Ziel ging dann nach Rotorua. Zum lieben Paul Barton, der ein Iyengar Yoga Teacher is und auch Meditation unterrichtet.
Nachdem das hier jetzt allerdings schon Seite 11 in meinem Worddokument ist… Sag ich,
Danke fürs durchkämpfen :)
Ihr machts möglich.

Auf wieder-lesen.

Freitag, 6. Dezember 2013

Back to Bryan.

Seid gegrüßt eventuelle Leser :)

Im nachhinein hab ich allerdings paar Sachen vergessen zu erwöhnen, die ich eigentlich erwähnen wollte. Aber so ist das Leben ja nun mal. Man vergisst Sachen und redet dann z.b. ausgiebig übers Essen obwohl eigentlich ganz andere Dinge vielleicht wichtiger sind. Aber Wichtigkeit ist nun mal relativ. Und ohne Essen wären wir alle gar nicht hier. Von demher… Esst!
Was ich erwähnen wollte is mir just in diesem Moment wieder entfallen. So wichtig war es also vermutlich gar nicht. Aber eine Erkenntnis weiß ich noch. Und zwar wie schön es ist Arbeit zu vollrichten, die einem ein Ergebnis zeigt. Wie z.b. das umgraben des Feld und das bauen der Terassen. DAS ist absolut ein Ergebnis das sich sehen lässt. Oder auch der Teich für die Enten oder sogar Unkraut jähten kann einem so ein tolles Gefühl geben. Wobei Unkraut ja sehr schnell wieder kommt. Oder wenn man Büsche mit der Machete ummetzelt! :D die wachsen nämlich nicht so schnell nach. Jede Arbeit mit Resultat macht Spaß. Zumindenst bis jetzt. Und es gibt einem ein gutes Gefühl Dinge abzuschließen und nicht nur beim Prozess dabei zu sein. Wie z.b. beim Lehmofen bei meiner ersten Farm. Ich hab da zwar viel gegraben und an sich viel mitgeholfen aber direkt auf was zeigen und sagen DAS HAB ICH GEMACHT! Könnte ich nicht. Außer auf ein tiefes Loch vlt. Und nunja… die meisten werden da nich vor Begeisterung umfallen. Wohingegen mein Terassenbeet der absolute Wahnsinn ist und sicher jeder umfällt vor Begeisterung der das sieht :]
Und was man noch ganz klar sagen kann: Alles ist schöner mit Musik. Zumindenst die Arbeit. Deshalb konnte ich auch so viel leisten beim umgraben, weil das echt sau anstrengend is und des ja auchnoch in der prallen Sonne ist. Aber ich hab in der Zeit die Musik von meinem iPod mal angehört und da is teilweise so Musik drauf die ich früher immer gehört hab und das kann einen echt motivieren. Ach Musik macht einem einfach echt gute Laune :) Vorallem wenn man anfängt mal wirklich auf die Texte zu hören und wirklich auf die Musik. Ich hab normal natürlich schon immer mal so auf den Text geachtet und bli bla blubb aber wenn man wirklich mal konzentriert zuhört kann man echt erstaunt sein, worums in dem Lied eigentlich geht. Zumindenst geht das mir so. Vorallem bei Hiphop is das ne intressante Erfahrung.

Aber mal weiter in meinem Leben. Mich hat der gute Kalman in Okaihau ausgesetzt und ich war bereit zurück zu meiner ersten Farm zu hitchhiken. Zurück nach Warkworth, zurück nach Whangateau, zurück zur Caretaker Farm. Zurück… zu… Bryan.
Warum ich zurückgegangen bin? Ich hab währrend meinem Aufenthalt auf der Hippiefarm malwieder Farmen kontaktiert. Man muss sich ja schließlich ständig um seine Zukunft kümmern. Mir wars aber relativ egal wohin es geht, hauütsäche südlich von Auckland auf der Nordinsel. Also hab ich mein Wwwofer-Book durchstöbert und mir paar Farmen markiert die intressant und gut klingen und verteilt sind im ganzen potenziellen Gebiet. Wie ich im nachhinein festgestellt hab, hab ich genau 42 Farmen kontaktiert. 42, die Antwort auf das Leben. Kann ja nur gut sein :) Malwieder haben etliche nich geantwortet oder hatten kein Platz oder hatten zumindenst jetzt noch keine Zeit für mich. Unter anderem Paul Barton, ein Iyengar-Yoga-Teacher aus Rotorua. Der konnte mich erst ne Woche später aufnehmen als ich die Hippie Farm verlassen hab. Also musste ich die Zeit irgendwie überbrücken denn ja, ich wollte unbedingt zu diesem Yogastudio. Allgemein schau ich bei Farmen ob die was in Richtung Meditation und Yoga machen, einfach weils mich intressiert darüber zu lernen und ebenso wie die Leute so drauf sind die das praktizieren und in ihrem Lebensstil haben. Und Paul’s Yogastudio klang absolut nach Yoga. Der hat auch ne Website, wer will, kann also mal „Paul Barton Yoga Rotorua“ googlen und sich das anschaun. Bzw. ich würd empfehlen, dass ihr das macht :)
Ich hatte also ne Woche Zeit. Bzw. eine Woche zu überbrücken. Nachdem ich ja eigentlich mit Max mal diven gehen wollte bzw. schnorcheln im National Park da bei denen in der Nähe, das aber nich hingehaun hat weil das Wetter nich mitgespielt hat, hab ich mit dem Gedanken gespielt noch mal zurück zu kommen und dann mit Max schnorcheln zu gehen. Also hab ich Audrey kontaktiert und es lief alles. Also bin ich für das Wochenende Back to Bryan und wsa ich bis Donnerstag machen sollte wusste ich noch nich. Ich hab mir überlegt meine beiden liebsten Freunde zu besuchen, die in Tauranga auf na Fruitpicking Farm arbeiten, aber da die beiden bisschen inkompetent sind war die Planung sehr mangelhaft. Ich kann das hier auch ganz offen schreiben, weil die meinen Blog eh nich lesen. Und falls doch, nunja, die wissen ja, wie doof sie sind. Aber man hat sie ja trotzdem irgendwie lieb, ne.
Ich bin also von Okaihau nach Warkworth gehitchhiked und da hab ich malwieder eine sehr interessante Begegnung gehabt :D nach einem Maori der ganz cool war, einem anderen Maori der bisschen komisch war, wurde ich dann schließlich von Uli Koch aufgegabelt. Einem deutschen, der hier seit 27 Jahren in Kerikeri wohnt.
Wenn euch die Städtenamen nichts sagen, dann schaut einfach nach wo das alles ist.
Uli Koch is echt eine Begegnung für sich :D erstmal hab ich garnich gecheckt, dass er Deutsch is, weil ich seinen Namen nich verstanden hab. Beim zweiten mal hab ich dann Heinz verstanden. Ich würde auch immer noch denken dass er Heinz heißt, aber weshalb ich das nich denke, dazu später. Ich hatte also ne lange Autofahrt mit Uli vor mir und der hat natürlich deutsch mit mir geredet. Diese Deutschen! Ich kam am anfang gar nicht klar und hab extrem langsam geredet und hatte echt schwierigkeiten nachzudenken. Wenn man im Hostel is rechnet man ja damit dass da auch deutsche rumlungern. Aber dass mich n deutscher aufgabelt hat mich völlig ausm Konzept gebracht. Und nachdem ich mir schon bisschen angewöhnt hab meine Sätze mit „Well,…“ und „Yeah, and…“ zu beginnen war das nur noch verwirrender deutsch zu reden. War auch ne Erfahrung für sich. Aber zurück zu Uli: Uli is so ein typischer deutscher. Lebt hier seit 27 Jahren und spricht kein gescheides englisch und hat die deutscheste englische aussprache die es vermutlich gibt. Warum ich das weiß? Weil ich mit ihm in so nem Laden für Batterien war und er mim verkäuer ja englisch reden musste. Er is also nach Neuseeland ausgewandert hat aber erstmal keine Residenzgenehmigung bekommen bla bla und hat dann hier angefangen ein Buch über Schreinerei zu lesen und hat dann angefangen als Schreiner zu arbeiten. Hat sein eigenes Haus gebaut und restauriert für Freunde sämtliche Dinge wie z.b. Traktoren. Er hat auch seine Kamera ausgepackt und ich durft mir dann Fotos von seinem Haus anschauen und wie ein Traktorwrack in seiner Garage liegt. Ach der liebe Uli. Und der war auch noch Frankfurter. Und hatte diese eigenart, dass er immer die eine augenbraue so bisschen hochzieht und einfach göttlich :D Die Hesse sin eh die besse. Hatte mit Uli dann ein Gespräch über das strukturierte Deutschland, über sein Leben und dass er in der Schule recht viele Freunde hatte aber immer so verschiedene Gruppen und quasi mal was mit der Gruppe und mal was mit der Gruppe gemacht hat. Einerseits cool weil er somit viele Freunde hatte und viel abwechslung, andererseits auch vereinsamend weil man dadurch auch nie wirklich dazugehört, weil man gleichzeitig auch was anderes macht und nich immer nur mit den selben abhängt. Jou Uli, ich weiß was du meinst.
Uli war aufjedenfall ein recht herzlicher Kerl, ein ziemlicher Trottel ums salopp zu sagen, aber an sich n ganz Guder :) hat mich auch sicher nach Warkworth zu Audrey’s Laden gebracht. Hab sogar ne Umarmung von ihm zum Abschied bekommen. Ach Uli <3 Achja, ich weiß dass er Uli heißt, weil er dem Batteriemenschen den Namen buchstabiert hat. Uli klingt aber auch wie Heinz.
Ich bin also mit meinem Gepäck auf den Laden zu und in dem Moment kommt die liebe Tamarah aus der Tür und wir laufen kreischend auf uns zu und tanzen im Kreis :) so wie man die Tamarah halt auch kennt, ne. Wir haben uns in Wahrheit angegrinst und nett zugenickt. Ich hatte ja auch meinen kleinen Rucksack am Bauch kleben, ich hätte also eh niemanden umarmen können. Ich hab dann erstmal mein Zeug im Laden gelassen und hab das freie Internet in der Bücherei genossen. Hab dann wieder festgestellt, dass meine Bankkarte immer noch Probleme mim Geld macht und bin dann zurück zu Tamarah um mich auszuheulen. Sie hat sich dann ausgeheult dass sie zu der Party ihrer Cousine muss weil sie 21 wird und sie aber keine Lust hat weils in Auckland is und sie eigentlich total müde ist. Mit Tamarah kann man eben immer noch am besten sich gegenseitig bemitleiden. Irgendwann kam dann Audrey von der Arbeit und hat mich zurück zur Farm genommen und aaah. Es war SO schön :0 auf der Straße rauf zur Farm, die die ich mal so lebhaft beschrieben hab, fuhren wir dann an Jackie vorbei, die grade mim Hund gegangen is und sie rief ein fröhliches „Wuuuh, Leeeennnnyyy!“ hinterher. Ach die gute Jackie :) Jackie, is n Wwoofer, die auf die Farm gekommen is als ich des erste mal dort war. Aber die treuen eventuellen Leser wissen das natürlich. Weiter des Weges stand dann ein kleines Kind am Straßenrand und ich hab erst garnich gecheckt dass des Bryan is. Der is kleiner als ich dachte. Und dann kam das unfassliche: Bryan hat mich gesehen und gesagt „aaaah! Long time not seen, hey, how are you!“
Leute. Ich war BAFF. Bryan hat mich tatsächlich wieder erkannt! Ich hätte nich gedacht dass er noch weiß wer ich bin. Aber ja, mein bester Freund Bryan kennt mich noch. Ach das Leben kann so schön sein.
Oben angekommen geh ich durch das gate und stehe Daan gegenüber, dem Holländer mit dem ich mit Cai noch im Pub war um die schöne Felo zu bewundern. Aaaaach es war ein richtig schönes Gefühl zurückzukommen und vertraute gesichter zu sehen :) und ebenso auch die neuen Gesichter von den neuen Wwoofern. Ich hab mein Zeug abgestellt und hab dann Audrey beim kochen geholfen und Jackie hat uns dann gejoint und hui. Jackie schien mir ja bisschen komisch und so aber wir haben uns diesmal richtig gut verstanden und es war echt schön mit jemanden zu reden, den man schon bisschen kennt und man nich erst wieder diese „Who are you?“-phase durchleben muss. Ich hatte dann auch wirklcih glückliche Laune, es hat sich einfach angefühlt als würde ich „Nach Hause“ kommen. Herrlich. Es war die absolut richtige Entscheidung die Caretaker farm wieder zu besuchen. Und sogar Bryan hat mich gefreut :D Und irgendwas is mit seiner Stimme. Die klingt so als wäre er im Stimmbruch, aber er is ja erst 9. Und erkältet war er aber auch nich, richtig komisch. Aber er is halt frühreif, das hat er ja schon paar Mal bewiesen. Er hat ja auch jeden Tag sex mit frauen.
APROPO komischer Bryan. Der hat malwieder den Vogel vom Dach geschossen :D Alter. Zum glück hats mcih ja nich tangiert, ich war ja nur „zu besuch“ deshalb findichs ncih so schlimm, aber einfach.. boom.
Im wwoofer haus war ne playstation, wir haben nie damit gespielt, ich dachte glaubich dass die eh nich geht oder so. Vlt hat bryan auch mal damit gespielt als ich im Raum war, keine Ahnung. Aufjedenfall war diese Playstation von thomas, Audrey’s sohn. Zumindenst hat Bryan das rumerzählt dass das Thomas seine alte Konsole ist. Die WAHRHEIT IST: Bryan ist rüber zu den Nachbarn als sie nicht da waren und hat sie gestohlen und ins wwoofer haus gebracht und dann erzählt dass es Thomas seine ist. Als das rausgekommen ist war anscheinend riesiges theater. Kannich mir vorstellen^^ aufjedenfall ist jetzt Bryan ausm wwoofer haus gebannt und hat fernsehverbot. Tut ihm garnich schlecht. Das schlimmste ist, er sieht nicht ein, dass es falsch war, die playstation zu klauen. Seiner meinung nach ist es legitim dass er sie genommen hat, das nachbarskind hat nämlich mit der konsole nicht gespielt. Jou. Dann darf man die natürlich klauen. Liebevoll wie Audrey nun mal ist meinte sie dass sie bryans kuscheltierhasen nimmt und für sich behält, er verwendet ihn ja grade nicht. Daraufhin is bryan die nächsten drei tage mit dem hasen im arm rumgelaufen. Haha :D diese farm hat einfach ihre eigene lebensweise^^ und joa, bryan sieht es leider immer noch nich ein dasses nicht gut ist wenn man stiehlt. Und meines erachtens muss das bryan in gewisser weise ja wissen, sonst hätte er die geschichte mim thomas ja garnich erst erzöhlt.
Es war aufjedenfall sehr cool zurück zu kehren und malwieder mit leuten zu reden die in meinem alter sind oder zumindenst auch wwoofer. Das ging mir nach na zeit dann doch ab mal ein wirkliches gespräch zu haben. Wenn ich mit meinen Hosts rede ist das leider meistens so dass ich etwas frag und dann ne geschichte zu hören bekomm. Und wenn ich dann mal was gefragt werd dann is meine antwort meist nicht sehr lang weil der host wieder was redet. Dadurch lern ich viel und höre viele interessante dinge. Die andere seite is allerdings auch dass ich somit weniger englisch red und bisschen in die zuhörermasche verfalle. Und an sich is das ja auch nich so der sinn, ne.
Wie ich auch erfahren habe is meine wwoofer generation nahezu berühmt bei den neuen wwoofern. Wir werden „the old generation“ genannt. Somit haben die alle schon von mir gehört und auch dass ich mit der nina zusammen die farm verlassen hab. Jackie, kevin und daan haben auch so was wie ein wwoofer regelbuch entworfen :D bzw. sie haben auf paar blätter regeln für wwoofer geschrieben wie sie das leben hier einfacher machen können und diese blätter haben sie in einem buch versteckt, indem sie die seiten so ausgeschnitten haben damit da so ein fach ist. Das buch war glaubich so ein selbsthilfe buch „lerne nein zu sagen!“ oder so. natürlich war ich erstmal geschockt dass sie so ein super buch zerstört haben aber mei. Die regeln sind teilweise echt der wahnsinn :D sachen wie „if you don’t want to work today, just go to fabriece.“ „if you ever break something… blame bryan.“
Besonders die sache mit Blame Bryan hat mir sehr gefallen:D ach bryan. Habich erwähnt dass als ich mit der nina in whangarei im hostel war, der rezeptionist auch bryan hieß? Ich glaub an so ziemlich jedem ort wo ich war gabs n bryan. Bryan is eben immer bei mir :) immerhin weiß er ja auch wie ich aussehe. Am ersten abend hab ich mich dann noch lange mit jackie über fabriece unterhalten. Die is mittlerweile auch total genervt. Selbe gründe wie bei mir, er is einfach inkompetent. Und spricht kaum englisch. Hat uns beiden glaubich gut getan über die farm mal offen und ehrlich zu reden, als ich das erste mal da war, waren alle eher ziemlich nett und hilfsbereit und haben nich schlecht geredet. Was natürlich sehr harmonisch war, aber auch nicht so ganz echt. Man muss auchmal klar sagen was einen stört.
Ich hatte also einen sehr netten Ankunfts-Freitag und hab die neuen Wwoofer kennengelernt. Andrea und Zion, Österreicher, Andrea is mitte 30 und Zion is glaubich 5 oder 6. Und totaaaal zum anbeißen :0 ernsthaft, richtig süß kleines kind. Vor allem weil er auchnoch österreichisch redet :D er is einfach zum gern haben. Und die andrea is relativ klein und dann schaut das sehr witzig aus wenn ein kleiner nigerianischer Zion auf ihrem Rücken rumklettert. Dann gibt’s da noch Camille, eine Franzosin in meinem Alter die sich mim Daan vereinigt hat. Audrey und Tamarah haben Camille extra auf er Wwoofer plattform gesucht, weil sie wussten dass Daan einsam is und somit wollten sie ihm ein kleines Geschenk machen indem sie eine gutaussehende Wwooferin einladen. Wie gesagt, die Farm hat ihre ganz eigenen Geschichten :D
Neben Camille gabs dann noch Lea und 2 andere Franzosen. Lea findet es gehen viel zu viele Leute zum therapeuten und psychologie is schwachsinn. Dann gibt’s da noch Lucy, eine französische Schweizerin und die isn echter Haudegen. Schaut aus wie n 16 jähriger schulabbrecher, aber wie ich erfahren hab is die 22. die hat ordentlich power und is auf ihr weise ziemlich cool. Sagt ständig „oooh come ooon!“. Und dann gabs noch ne Finnländerin, die Maya, die auf die rückseite vom dairy ein riesiges Gemälde malt mit Baum und Vogel und joa, des was sie bisher draufgemalt hat schaut richtig richtig gut aus :0
Am Samstag war ich dann im Laden arbeiten. War malwieder sehr ruhig aber dennoch hab ich über 150$ eingenommen :] Daan war am Sonntag dran mim laden und eigentlich haben wir ne wette gemacht wer mehr verdient und wer verliert muss Wein für den anderen kaufen. Daan hat verloren aber die Socke hat natürlich keinen Wein gekauft. Wohingegen die Old Generation ja meist abends draußen auf den sitzbänken saß und geredet gesungen und sonst was gemacht hat, machen die neuen leute das nichmehr so ganz, zum Bedauern von Jackie. Der eine namenlose franzose schaut lieber filme in seinem zimmer an, sein freund der andere franzose folgt ihm meistens, die finnin hat dann auch keine lust, andrea muss Zion ins bett bringen und sie kann sich dann nur selten rausschleichen, daan und camille sind für sich, Lea is eher so ein ruhiger feingeist und Lucy sitzt meistens draußen und raucht eine kippe nach der anderen.
Am Samstag abend bin ich dann aber mit daan, camille, jackie, lea und lucy runter zum strand und wir haben da so verschiedene Spiele gespielt, die camille kannte. Die hat so n animationsübungsleiter kurs gemacht nach der schule und kannte deshalb ganz viele Spiele. War sehr amüsant :D vor allem in dunkeln am strand rumzulaufen.
Am Sonntag war ich dann auch mit Max schnorcheln Bei Tawaranui National Park, da wo ich auch mein Max-imales Erlebnis mit ihm hatte und später dann bei der Goat Island. Wetsuit hab ich mir bei sonem Taucherladen ausgeliehen und dann gings auch schon los. Und das war eindeutig ein Erlebnis für sich :) vor allem weil die Fische viel größer waren als ich dachte. Auf den Fotos sieht man ja nicht wir groß die wirklich sind und ich dachte halt die wären vlt so groß wie n goldfisch. Aber die sind teilweise 50 cm groß, so rictige oschis :0 bin dann da also an felsen rumgeschnorchelt, bin durch ne horde von Mondfischen (zumindenst sahen die so aus die blinkenden Fische aus Findet Nemo) durchgeschwommen und ich durfte live das Wunder eines Schwarms erleben. Findich immerwieder cool wie ein Schwarm funktioniert. Bzw. ich weißes ja nich genau aber es zu sehen wie sich der Schwarm bewegt und jeder Fisch irgendwie weiß dass er jetzt mehr nach links schwimmt oder so was. Ziemlich cool, ziemlich cool. Hat sich dann angefühlt als wären wir ne halbe Stunde schnorcheln gewesen, aber es war 1 ½ stunden. Im waser vergeht die zeit anders. Danach sind wir dann also zur Goat Island und das war noch mal ganz anders. Da waren dann mehr Fische, mehr große und die waren aber eher unnatürlich. Das hat Max auch ständig bemängelnd. Die fische werden da gefüttert weshalb die total zutraulich geworden sind und dann hinter dir herschwimmen anstatt vor dir zu fliehen. Wenn man Fische sehen will is das allerdings ziemlich cool :] aber ich kann verstehen dasses auf dauer nichmehr so cool is und man lieber fische hat, die sich auch natürlich verhalten. Schnorcheln mit Max war natürlich noch mal cooler als einfach so schnorcheln, weil er ziemlich viel weiß und es aus liebt darüber zu reden. Alles in allem ein sehr schöner Sonntag :) am ende wurds dann allerdings doch relativ kalt im wasser. Trotz super heißem Wetsuit. Wovon ich natürlich auch ein Foto hab:





Und von Goatisland is auch bisschen was zu sehen :)
Am Abend saß ich dann noch mit Andrea, Daan, Lea und Lucy und später Camille draußen und wir haben über alles mögliche philosophiert. Vorallem über Liebe, unsere Vorstellungen und unsere Geschichten und und und. Wie wir alle Hrzensbrecher sind und natürlich von allen Frauen bzw. Männern der Welt begehrt werden. Ihr wisst ja wie das ist. Oder vlt.. auch nich :P
War aber aufjedenfall ein ziemlich netter Abend, wir haben Wein getrunken und hatten sone Stimmung wie wir Old Generation auch immer hatten. Ich bin dann kurz rein gegangen um was zu trinken und als ich wieder rauskaum waren nurnoch Andrea, Lucy und Lea da und sie standen nebeneinander in einer Reihe haben nach vorne geschaut und irgendwas mit ihren Armen gemacht und des war so bisschen creepy :D habt ihr ja vlt auch mal erlebt wenn Menschen einfach vor sich hinstarren und man nich weiß was hier eigentlich vor sich geht und niemand sagt was und du merkst dass du auch nichts sagen sollst, aber du willst ja fragen was die machen und aaah. Egal. Aufjedenfall haben die Prana-Healing gemacht. Also so die eigenen Chakren auf Vordermann (oder Fordermann?) bringen und zwar dadurch dass man seine Gelenke reaktiviert. Also steht man da und bewegt jedes Gelenk das man hat 12 mal in die eine Richtung, 12 mal in die andere Richtung. Und das macht man von Kopf bis Fuß und danach macht man noch so Zeug, des ich größtenteils leider vergessen hab… aber man schwenkt irgendwie die arme um sich, formt ne Energiekugel mit den händen und wirft die dann ins Universum und deine Energie regnet dann von oben auf dich herunter wie Asche und belebt alles um dich rum und so was. S war ziemlich chillig mussich sagen :] Ich hab die gute Andrea auch per Email gefragt ob sie mir noch mal schreiben kann wie genau das alles abläuft. Aber wie mein Schicksal nun mal ist, wird mir einfach nich geantwortet. Hartes Leben, ich weiß.
Am nächsten Morgen bin ich dann mit der lieben Audrey nach Auckland gefahren um von dort dann nach Tauranga zu hitchhiken. Und das war gefühlt mein schönster Tag überhaupt. Deshalb bekommt der auch nen eigenen Blogeintrag :)
Aber ich werd hier noch niederschreiben wieso ich nach Tauranga wollte und weshalb meine lieben beiden Freunde einfach zwei Idioten sind :) habich ja vorhin glaubich schon mal erwähnt.
Ich hab aufjedenfall die guten angeschrieben so vonwegen, dass ich zeit bis Donnerstag hab und nichts zu tun hab und sie deshalb besuchen könnte und wir chillen gemeinsam bisschen und dann haben wir uns wenigstens mal gesehen in Neuseeland. Und man könnte sich ja denken, dass ich mit offenen Armen und freudigen Rufen empfangen werde, wenn ich anbiete dass ich auchnoch zu IHNEN komme und sie gar nichts tun müssen. Stattdessen kam ein „hmm… bla bla, wir müssen arbeiten, bla bla, wär schon cool wenn du kommst, aber wir haben keine zeit bla bla, wir haben Sonntag eventuell frei, wieso kommst du nich Sonntag bla bla, wir sind doof bla bla, wir geben keine klare antwort bla bla.“ Ja…
Ihr merkt ziemlich viel bla bla. Aber soviel Bla bla war da garnich weil die Kommunikation nicht sonderlich wortreich war. Ach diese beiden… ich war dem entsprechend dann bisschen genervt auf der caretaker farm weilich nich wusste wohin ich gehen soll und ich aber Montag wieder wegmusste weil ich ja in thomas seinem zimmer geschlafen hab und der am Montag nach hause kommt und dann kein platz für mich ist. Angeblich. Aufjedenfall war also sicher dassich Montag fahr. Und nachdem die beiden Pfosten mir nich einfach n klares Nein geben konnten und ebenso kein klares Ja wusste ich nich wassich tun soll. Ich hab dann schon geplant vlt irgendwo anders hin in der nordinsel aber dann nach ewigem rumgedruckse und nicht-geantworte habich mir gedacht, ach FUCK YOU ALL, ich fahr einfach nach Tauranga. Die Stadt soll eh so schön sein am Meer und sie is also so oder so sehenswert. Also habich beschlossen da hinzuhitchen und wenn ich sie sehen kann isses ziemlich cool und wenn nich, jou, dann habich wenigstens die stadt gesehen und ich kann in ruhe die beiden vor mich hinhassen. Also habich Hostels im internet gesucht und die hatten aber alle kein Platz am Montag außer so privatzimmer für 70$ dollar pro nacht. Und das braucht man ja jetzt nich so wirklich, ne. Also blieb mir nurnoch so n grattelhostel. Bzw so schlecht schiens nich aber es hatte ziemlich schlechte bewertungen. Aber ich bin da ja nich so anspruchsvoll, ich brauch ja nur n zimmer für 2,3 nächte und will da nich wohnen oder so. also habich die beiden vor mich hingehasst und dann des hostel gebucht und war wieder bisschen ruhiger weil ich wenigstens n plan hatte.
DANN kam die liebe nachricht von einem der beiden, dass sie mich schon gern sehen würden und wir ja abends was machen können und er hat jetzt auch mit seinem hostelmenschen geredet und der kann sogar n bett in ihrem zimmer klarmachen und dann würd alles laufen.
Da wär ich fast ausgerastet.
Is ja nich so als hätten die mir des EIN BISSCHEN FRÜHER SAGEN KÖNNEN. Dann hättich nich diese blöde onlinebooking gebühr zahlen müssen und dann wär ich jetzt in ihrem hostel und nich in dem grattel teil und waaaaaaaaaaaaaaaaaaaah. Da hättich kurzzeitig echt jemanden verprügeln können. Ich hätt bisschen mit Bryan wrestlen können.
Ich war dann wiederum wieder NICHT RUHIG und wieder genervt. Ich hab mich dann erinnert dass der Gute mir irgendwann mal den namen von seinem hostel geschrieben hat, also wolltich nachschaun wie weit die hostels entfernt sind und ob ich da einfach zu den hinwandern kann.
Hat sich dann rausgestellt, dass ich n Zimmer in ihrem Hotel gebucht hab.
Da konntich echt nurnoch lachen. Ey sone krampfige Kacke! :D
Da machich mir mega den stress wegen zukunft und bla bla und die treffen und bla bla und dann is des alles mega sone angelegenheit obwohl die viel einfacher hätte sein können. Und dann stellt sich raus dass ich sogar so oder so in ihrem Hostel bin. Hachja, feine Sache :)
Somit binich also nach Tauranga gehitcht um meine lieben Freunde zu besuchen. Man hätte denken können die wussten dass ich komm, nachdem ich ihnen das ja alles gesagt hab. Aber NEIN, die wusstens nich und waren somit überrascht dass ich da war. Mei, wenigstens hab ich ihnen ne Überraschung gegeben <3 Den Guten. Wie gesagt, die haben glück dass ich die so gern hab. Sonst wär da aber Zappenduster meine Herren!
ZAPPENDUSTER!
Und zum glück habich mich bei meinem ersten aufenthalt bei der Caretakerfarm bei der Jackie schon bisschen ausgeheult über die Inkompetenz meiner freunde. Demzufolge wusste sie schon von denen und ich konnte mich wieder bei ihr ausheulen. Deshalb wars noch mal schöner als es eh schon war auf der farm, weil ich leute hatte die wenigstens wussten wovon ich rede. Herrlich :] Die Jackie is einfach ne coole Socke.

Ich hab auch meine lieben Ducklinfreunde wieder gesehen :) die sind jetzt mega gewachsen :0 und ich weiß auch nichmehr wer wer is. die haben ihr gefieder teilweise geändert :0 ABER!
super cool, die mit der punkfrisur haben immernoch ihren buschel :D und das schwein is immernoch so fett wie eh und je :)



Habich erwähnt dass Maya dieses riesen gemälde malt? ich glaube schon. Hier sieht man Maya, Camille und Jackie in action :)



Fast hättichs vergessen. Der liebe Bryan is einfach immer für überraschungen gut.
DER WUSSTE MEINEN NAMEN! Also zumindenst fast. Aber als er meinen namen mehrmals gesagt hat isses nich aufgefallen dass er ihn falsch gesagt hat. Und ich war jedes Mal immer nur baff dass er weiß wer ich bin und wie ich heiß :D boooooooooom. Habich dann der Jackie erstmal reingedrückt. Als sie dann Bryan gefragt hat, hat sich dann aber rausgestellt, dass er denkt ich heiß Enni. Oder Annie, zumindenst dachte ich erst an den mädchenname. Aber Enni is ja absolut kein P, des is ja 80 prozent von meinem namen :D ach ich war so stolz auf den kleinen racker :) da weiß er doch tatsächlich wie ich heiß! AAAAAAAAAAAAAAAAAAWWWW <3 Manchmal muss man bryan einfach gern haben. Vlt weiß ers auch weil ich ihm am vortag n richtig cooles tattoo aufs bein gemalt hab. N drachen und n fisch der über nem feuer gebraten wird auf sonem drehteil. Ich war dann danach mim max diven und die andrea hat mir am abend dann erzählt dass der bryan anscheinend zu jedem hingelaufen is und jeder sein cooles tattoo bewundern musste :D hihi^^ der gute bryan. Und währrend ich da war, hat er Lucy, also einen der Hunde, geheiratet. Da hatten sie ne große Zeremonie, er hatte schwarze sachen an und war richtig schick und Lucy hatte anscheinend sogar n kleid an :D ich war leider nich da, entweder war ich im laden oder diven, aber die erzählungen waren sehr witzig. Und Frodo (also der Hund) hat ne Rede gehalten. Schien ne Traumhochzeit gewesen zu sein :]
Das is einfach Bryan. Psycho-Bryan und Bryan der Liebe sind halt ein und die selbe person.

So, jetzt binich fertig. Außerdem wird bei mir grade zum Essen geläutet :)
Danke fürs durchkämpfen!
Hab nen wunderschönen Tag. Denn du, ja DU!, bist ein eventueller Leser. Und darauf kann man sehr stolz sein :) bzw. ich finde es super dass du meinen Blog liest, also vielen Dank.
Hörz und so.

Auf wieder-lesen.