Dienstag, 29. Oktober 2013

The Caretaker Farm

Seid gegrüßt eventuelle Leser :)

In diesem Eintrag versuche ich mal das alles von meiner ersten Farm zusammenzufassen und einfach ein Resumé zu verfassen. Und anbei hoffe ich, dass ich das Wort Resumé richtig verwendet habe und das ´ richtig gesetzt habe :D
Leider ist mein schreiben hier etwas belästigt, da mir eine Katze Liebe abverlangt und ständig an meinen Armen und an meinem Bauch ihren Kopf reibt. Aber was soll man machen. Katzen lieben mich einfach :D ausserdem isses ein netter Lysi-Ersatz. Liebevoll und dennoch bisschen nervig. Perfekt :]
Das allgegenwärtige Problem ist allerdings wieder vorhanden, ich weiß leider nicht was und wie viel ich schon erzählt hab, deshalb verzeiht mir, wenn hier vlt was doppelt vorkommt. Oder gar dreifach, vierfach, fünffach, GÖTTERZAHL! Die is sogar größer als Gegen Unendlich! BOOM. Insgesamt wird das hier vermutlich ein Meisterwerk der Literatur und ihr könnt diesen Eintrag bald im Buchhandel kaufen, umfassend mit paar 100 Seiten. Meine Gedanken sind groß, meine Motivation breit und ich hatte heute Morgen einen Kaffee, sowie eine Dauerzufuhr von Schwarzem Tee über den Tag. Die Vorraussetzungen sind gut und die Segel werden gesetzt.
Fangen wir also an. Am besten vermutlich mit dem Aufbau der Farm!

Aufbau der Farm

Nunja, wo soll man da anfangen. - Vermutlich da, wo es auch beginnt!
Intelligenterweise habe ich kein Foto vom Driveway. Deshalb eine lebhafte Beschreibung!
Ersteinmal aus der Sichtweise eines Autos.
Man fährt von Warkworth, eine größere Stadt (man beachte hier die variable Relation von NZ und D… Warkworth ist vermutlich nichmal n Viertel von Emmering.), Richtung Matakana nach Osten, circa… ich würde mal behaupten 20 Minuten. Dieser Weg ist kurvig, er ist auf einer einfachen Straße, doch zumindenst ist die Landschaft ringsum sehr schön zu begutachten. Angekommen in Matakana trifft man auf einen Kreisel oder wie die im Englischen sagen: ein Roundabout. HAHA :D Ohne schmarrn, als ich das erfahren hab, konnte ich für längere Zeit leider nurnoch dauergrinsen :D ROUNDABOUT! Wer meinen Enthusiasmus nicht versteht, sage bitte Roundabout laut vor sich her. Des klingt nicht nur als hätte die Eleganz sich verwortifiziert, man bewegt sogar den Mund in einem Kreis :D Ich habe nen Kreisel zuvor immer ganz legére Traffic Circle genannt, aber Roundabout ist eindeutig eine Bereicherung für mein Vokabular. Hihi, hierzu ein Input:
Ich war ja nach meiner Abifahrt 10 Tage in Schweden. Als mir dort eine Tankstellenfrau dann auf Englisch erklärt hat wo ich zur nächten Werkstatt komme, nannte sie den Kreisel mit vollem Enthusiasmus „Wuuuuuuuuuuuuuuuuh!“ und machte dazu eine Kreisbewegung mit ihrer Hand :D SO kann mans auch machen, würde vermutlich jeder auf der Welt verstehen. Und glücklicherweise enthielt der Weg zu Werkstatt 3 Kreisel. Wuuuuh :D Das als kleine Ausführung, wie toll und amüsant doch so ein Kreisel sein kann. Input Ende.
Sei Matakana nicht schon toll genug mit seinem Kreisel, es hat auchnoch direkt daneben eine öffentliche Toilette in Maoristil. Interessanterweise ist diese Toilette das einzige was wirklich Maori-isch aussieht hier in Matakana^^ Anyway. Man fährt also ungefähr 10 Minuten weiter nach Whangateau, dort wo meine liebe Farm beheimatet ist. Erreicht man das Ortsschild, fährt man die erste Straße links hinauf und erkundet eine Straße aus Kies, die erstmal bisschen grade aus geht, leichte langgezogene Linkskurve, etwas schnellere Rechtskurve, Brücke, 100m geradeaus, Rechts, Geradeaus, Links, BRÜCKE!, geradeaus, rechts, geradeaus, Brücke, laaaaange links Kurve mit einer Brücke zwischendurch, einfach weil man hier Brücken liebt, und schliesslich ist man angekommen. Man kann die Straße noch weiter geradeaus fahren, dann kommt man auf den Berg wo Audrey wohnt. Achja, diese ganze Wegbeschreibung von eben hat natürlich eine natürliche Steigung von Schon-so-ein-bisschen. Und gegen Ende hin wird’s immer steiler. Ohja, wenn ihr jetzt also mal nach NZ kommt, ihr wisst wie ihr her kommt. LEUTE! Es ist der WAHNSINN. Ich hab sogar ein Foto von der 2. Kurve gemacht, hier bitte, BOOM:




Also, vor dem Grundstück (nun aus Sicht eines Fußgängers): Man sieht einen relativ großen Hof, zugestellt mit 2 Autos, Pflanzen, Gartengeräten, Wäscheleinen und vermutlich Bryan. Denn Bryan ist überall. Wenn man ins Grundstück reinschaut kann man das Wwoofer-Haus sehen. Hierzu ein Foto :)



Die Autos stehen da, wo ich stehe. Nun dreht sich die Kamera nach rechts!

Die Sitzbank die hier zu sehen ist war ein häufiger Treffpunkt für uns Wwoofer sowohl tagsüber als auch abends bis schliesslich nachts. Es wurde gespeist, getrunken, gelacht, gesungen und über die Weltgeschichte philosophiert.


The Barn! Hier seht ihr den Eingang, der eigentlich zwei Glastüren beinhalten sollte. Doch dann kam Bryan und setzte alles in Flammen. Naja, was heißt alles. Das innere Bücherregal direkt bei den Türen, von Aussen ist schliesslich nichts zu sehen. Hier kampierten Daan und Cai, meine beiden Weltphilosophen.



Das hier ist links vom W-Haus, das, der, die Dairy. Hier gab es Früchte, Nudeln, kurz gesagt: alles was ein Wwoofer-Herz zu essen braucht. Vlt nicht alles, aber sehr viel davon. Und unbegrenzt, hier war ein Platz zum Gewicht-zunehmen :) an der rechten Wand des Dairy sieht man evtl einen Wasserhahn. Hier war der Platz, wo ich einen Rekord aufstellte im Eimer, Becher und sonstige Behälter-Putzen. Und dabei habe ich freudig zu R.E.M. gesungen und gesummt. Nach paar Stunden war es nichtmehr allzu freudig. Außerdem kann ich keine einzigen Lyrics von R.E.M. Außer das allzeit beliebte Losing my Religion, und das is mal der absolute ober hammer! Also Vorschlag: um das Lesen hier mal bisschen interessanter zu gestalten, geht auf Youtube und lasst Losing my Religion im Hintergrund laufen. Wenn das mal nich ein Plan ist :]
Wenn man nun durch das kleine Gate rechts neben dem Dairy geht bekommt man folgenden Anblick:


Hier sieht man wunderbar das Schild „Be nice or leave“. Also war ich nice und bin dennoch geleavet. Nach 3 ½ Wochen, ja so is der Gang der Dinge. Wenn man diese kleine Rampe hochgeht is links alles aus Glas und ne Schiebetür und man tritt ein in das Reich, wo man isst. Ein riessiges Wohnzimmer mit Küche, Fernseher, Sofas, Sitzecke und 3 Schreibtische mit Laptops und sonstigem Zeug. Somit is der Raum wieder etwas kleiner. Tischmäßig gibt’s hier nur so Couch-tische. Aber man gewöhnt sich dran mit Teller aufm Schoß oder Schüssel in der Hand aufm Boden zu essen.
Hier rechts is irgendwo das Laundry-Haus und wenn man den kleinen Weg hier weitergeht kommt man ins Reich der Tiere. Mal schaun ob ich hierzu Bilder hab.
Wenn man durch ein Gate geht, einen 10m langen kleinen Weg, sich unter einem Baum durchduckt und sich dennoch anstößt dann sieht man das hier: BAMM! Das Chickenhaus.



Bzw. eigentlich ist es das gar nicht… das linke davon, da gedeihen irgendwelche Tomaten und sonstiges. Munkelt man zumindenst, tatsächlich sind da nur kleine grüne Etwas-Dinger. Und die etwas größeren die man hier sieht aber naja. Unwichtig. RECHTS! Sind tatsächlich Hühner. Ganz Junge, kleine Braune, die sieht man hier sogar. Und hier hängt das Gefühlsbewegende Schild:


Okey, Schild, was auch immer du befiehlst.
Geht man links am Tomatenzaun vorbei sieht man… nunja, ein anderes kleines Haus zum Zubereiten des Chicken und Turkey und Duck Futters.

Ah okey, hier stehts sogar. Man nennt es Feed Shed. Wie ich gerade gesehen habe hab ich sogar ein Foto vom Chickenhaus gemacht, manchmal bin ich eben doch mitdenkender als man so denkt. Also hier, das Chickenhaus!

Das hier rechts is der Feed Shed und das Huhngehege ist das Gegitter hier, geht dann noch nach links zu na bisschen größeren Fläche und zu einem tatsächlichem kleinen Haus. Man erkennt leider doch nicht so viel wie ich dachte. Aber man sieht das Grünzeug am Boden! Wenn das mal nicht sehenswert ist :)
Man kann dann wieder weiter gehen, bla bla. Relativ überall hin. Wenn man noch mal das Foto von oben anschaut: links geht es einen Berg rauf, rechts geht’s runter zu nem kleinem Teichsee. Klingt schöner als es ist, eigentlich ist es, ums schlicht zu sagen, ein Abwasser-Schlamm-Matsch-Wasser-Graben.
Man geht also weiter, sieht links bisschen Bäume, Pflanzen, was es halt so gibt und kommt zu meinem Abreitsplatz! Zumindenst für 2 Tage :)
 Nach meiner Arbeit sah es dann so aus:



Durchaus… anders. Zumindenst habe ich hier Rosenbegrenzungen gebaut. Am nächsten Tag kamen dann noch Blätter hinzu und Aschekreise um die Rosen. Denn anscheinend, wenn man Asche um die Rosen streut, werden die Rosen besonders farbig-kräftig. Wieder was gelernt! Sofern das halt stimmt, ne.
Hier kann man jetzt weiter gehen, die Pfade werden kleiner und zugewachsener, irgendwann kann man links runter zum Yin Yang-Garden gehen und die Natur bewundern etc. Wenn ich Fotos find klatsch ich die hier noch irgendwie rein.




Ouh ouh perfekt. Hier sieht man das Ducklin-Gehege. Das vorderste, etwas niedrigere Gehege, habe ICH an den Rest rangebaut. Nachdem das passiert ist hab ich die Ducklins in der Tat nurnoch in diesem Bereich gesehen :) die lieben mein Gehege, ganz eindeutig :) joa, wie gesagt es gibt einige Gärten und Pfade und Wälder und etc. was es halt so gibt.
Noch paar Fotos zu Up-on-the-hill und dem lieben Clay-Oven:
Von Audrey’s Haus runter fotografiert

Das ist wo Audrey, Fabrice und Bryan wohnen. Tatsächlich wohnen sie nur in dem Caravan, den man da im Haus sehen kann. Genannt „Big Eric“. Anscheinend hat Audrey mehrere Jahre ihres Lebens in diesem Auto gewohnt bevor sie diese Farm hier besiedelt hat. Da wo die Öffnung vom Haus is, is eigentlich nur ein Raum mit Erdboden und Müll, da wo das Fenster in der Wand ist ist ein kleiner Ofen, 2 Stühle mit Kissen und eine Autositzbank zum sitzen und dahinter kann man eigentlich nicht gehen weil da irgendwas rumsteht.
Hier sieht man das schöne Zelt über dem Lehmofen und Fabrice und meinen lieben deutschen Mitwwoofer, Daniel.


Das ist der Ofen aus der Sicht vom Caravan…

… und Ich und die Begeisterung für den lieben Clay-Oven von der anderes Seite :)
Achja, und bevor jemand denken würde ich habe da tatsächlich einen Flecken Bart im Gesicht. Das ist Dreck :D

Joa, das wars nun mal zum Aufbau der Farm. Das wurde hier eh alles lang genug denke ich mal :D vor allem mit den ganzen Bildern. Word sagt, das sind bereits 8 Seiten, und ich hab die Fotos sogar alle relativ DinA 7 Größe oder so gemacht. Oder sogar kleiner. Naja, ich muss das ja vermutlich nicht lesen, deshalb danke, dass ihr es tut!
Kommen wir also zum nächsten Thema, dem Tagesablauf und die Arbeit.

Tagesablauf und Arbeit

Wenn man nicht im Glück ist einen Day-Off zu haben, also einen freien Tag, den man pro Woche einmal bekommt, steht der fleißige Wwoofer frühmorgens auf und macht sich bereit für den Tag. Dies ist jedem selbst überlassen wie er diese Vorbereitung trifft. Daniel und Luis haben nach paar Tagen angefangen sich um 7 ausm Bett zu quälen und ne Runde laufen zu gehen. Respekt sag ich da nur! Und glücklicherweise wurde ich deshalb anfangs auch jeden Tag mit einem freundlichen DÖÖÖT DÖÖÖT DÖÖÖT DÖÖÖT geweckt. Um 7 Uhr. Von dem allzeit beliebten Apple-Alarm. Die beiden haben sich dann ausm Zimmer geschlichen und sind joggen gegangen. Hab ich meistens nichmehr mitbekommen weil ich noch im Schlafdelirium war und vermutlich schonwieder im Reich der Träume. Aber das hat sich gegen Ende auch gelegt, die Menschen sind schliesslich einfach faul. Und somit haben sie aufgehört mich mit einem DÖÖÖT DÖÖÖT DÖÖÖT DÖÖÖT zu wecken, weil sie selber viel zu müde waren. Die gute Jasmin, oder Tschässminn wie sie genannt wird, bald auch bekannt als Jazz-Mint, war ein Morgen-Mensch und hat gerne lange Zeit für ihr Frühstück. Also rumorte Jasmin ab ca. 7/viertel nach 7 im Wwoofer-Haus. Vlt hab ichs nie erwähnt oder vlt wurde es auch vergessen, deshalb zur Erinnerung: ich hab im Wwoofer-Haus mit Daniel, Luis und Alex geschlafen und neben unsrem Zimmer is das „Wohnzimmer“ der Wwoofer sowie die Küche. Also „Küche“. Nennen wir es Küchenzeile. Oder einfach Waschbecken mit Geschirr nebendran. Dadurch, dass wir nach kürzerer Zeit gefühlt 1000 Menschen waren, haben sich jedoch auch die Morgengewohnheiten geändert. Den lieben Cai hat man z.b. letztendlich garnichtmehr gesehen weils ihm zu voll im Haus war am Morgen. Der hat sich zu einer unknown Uhrzeit sein Zeug jeden Morgen geholt und is irgendwohin verschwunden und is um 8 wieder aufgetaucht. Das sind so die einzig intressanten Morgengewohnheiten vlt. Insofern ihr das hier als interessant empfindet. Ich hab mir also getrost nie einen Wecker gestellt, da das entweder meine lieben Zimmergenossen mit einem herrlichen DÖÖÖT DÖÖÖT DÖÖÖT DÖÖÖT übernommen haben oder mich das harmonische Klirren von Frühstücksgeschirr und die Engelsstimmen meiner Mitmenschen geweckt haben. Ich bin dann meistens so um halb 8 ausm Bett gekrochen, gegen Ende auch um viertel vor 8, man wird nun mal alt und ist nichtmehr so fit am Morgen. Ausserdem wars Schweinekalt am Morgen. Am Anfang war das noch anders weils draussen kälter und regnerischer war und wir deshalb nachmittags drinnen saßen und ein Feuerchen gemacht haben. Dann wurde die Natur wärmer, die Sonne heißer und niemand hat mehr ein Feuer gemacht, weshalb das Haus kalt blieb und somit die Morgende äußerst frostig. Ebenso wie die Stimmung, das war eher ein beisammen sitzen von Müden und Toten. Nein so schlimm wars nich :D es hat einfach jeder versucht sich zu wärmen und nich unnötig Wärme zu verlieren durch mündliches Ausatmen. Anyway. Egal wie das Morgenritual war, man musste um 8 Uhr fertig zum arbeiten sein. War ich anfangs auch strikt. Aber wie man so in die Gewohnheiten verfällt, merkt man langsam dass die liebe Audrey eh eine andere Uhr hat und es meist garnich auffällt wenn man erst um viertel nach 8 das Haus verlässt. Was ich nie getan habe, aber es wäre möglich gewesen. Dann durften 3 Leute mit den Hunden gehen, einer mit Frodo und 2 mit den 4 kleinen Kläffern. Jack, der total nen Schaden hat, Gipsy, die gegen Ende RICHTIG horny war und ständig Frodo besprungen hat. Und ja, Gipsy is die Frau und Frodo der Mann. Und Frodo ist ungefähr 3 mal so groß wie Gipsy. Lucy, die ihre Beine jedes Mal strikt in den Boden gerammt hat, weil sie ums Verrecken sich nicht bewegen wollte und Ruby, die nach jeden 2m stehen bleibt und irgendwas beschnüffelt.
ODER! Man ist zum Hühnerreich und hat diese gefüttert, den „Stall“ gesäubert oder das Essen für Huhn und Turkey vorbereitet. Also Gemüse klein geschnipselt und so. Danach hat dann jeder was unterschiedliches gearbeitet, entweder im Garten geweedet, irgendwelche Treppen mitten im Wald repariert, Eimer gewaschen (das war ich), Pflanzen gepflanz, das W-Haus geputzt weil wir alle so disgusting und unordentlich sind (Nein.), oder sonst jede verschiedene Art was man auf einer Farm so machen kann. Und was man so putzen kann. Oder man arbeitet mit Fabrice up on the hill am Lehmofen. Die ersten 2 Wochen habe ich immer mit Fabrice gearbeitet, also bisschen im Lehm irgendwelche dinge gegraben, begradigt oder sonst was. (Soeben ist die Katze wieder auf mich gesprungen.) Als wir dann immer mehr wurden ist die Arbeit bisschen variiert, man hat mal bisschen in na Badewanne den Lehm mit Wasser vermischt und hat bisschen Lehmkugeln gebatzt oder man hat Dinge umgeräumt und und und. Das war auch wirklich in Ordnung :) hat vor allem Spaß gemacht mit vielen anderen zusammen zu arbeiten, vor allem weil man dann auch Gesprächspartner hatte. Als es jedoch wieder dazu kam nur im Lehm zu buddeln und ich leider mit der Vorgehensweise vom guten Fabrice disagreen musste weil er manches einfach unnötig macht, wars dann zuviel und ich hab Audrey gefragt ob ich im Garten arbeiten konnte. Jou, das durfte ich dann auch am nöchsten Tag. Da hab ich dann z.b. vorhin erwähntes Rosenbeet gemacht, hab noch bisschen rumgeweedet, woanders eine Schwein-sichere Rosenbarriere errichtet, mich um die DUcklins gekümmert und das Gehege angefügt, Eimer gewaschen, das W-Haus geputzt, Pflanzen gepflanzt und Treppen repariert. Und dann war meine Zeit auch schon vorbei. Aber zurück zum Tagesablauf:
Man hat also um 8 Uhr angefangen und bis 12.30 Uhr irgendwas gemacht. Dann haben wir uns selber irgendwas zu essen gemacht und dann gemacht was wir wollten bis 4 Uhr. Man konnte an den Strand gehen,


ein Buch lesen, weiter essen oder einfach machen was man halt wollte. Um 4 Uhr is man dann noch mal mit den Hunden gegangen oder hat noch mal Huhn und Turkey gefüttert. Um 5 Uhr hat dann irgendwer, oder irgendwelche Zwei, kochen geholfen und dann gabs zwischen 7 und 8 Uhr Abendessen. Während dem Essen lief meistens der Fernseher. Entweder man hat sich also dem Fernseher hingegeben oder man hat sich unterhalten. Nach m Essen hat man dann zusammen n Film angeschaut oder is nach draußen auf die Sitzbank oder hat nun mal gemacht was man halt will. Joa, so sah grob der Tagesplan aus :) Insgesamt also 5 Stunden Arbeit am Tag und ansonsten Freizeit.
Und die Freizeit hat man eigentlich meistens mit seinen liebsten Mitwwoofern verbracht, oder man hat sein eigenes Ding gemacht. Waren schliesslich immer Leute da und genug Platz um sich zurückzuziehen. Also erzähl ich doch noch was über meine lieben Mitwwoofer :]

Die Mitwwoofer!

Cai.


Malwieder ein Meisterwerk eines Snapshots :D aber trifft relativ gut seine coole Seite. Cai ist Koch, 25, ist Londoner, hat sich 2 Monate vor seiner Abreise eine Schnitte angelacht und is verliebt über beide Ohren. Schwärmt aber dennoch von der gutaussehenden Felo, die Maori aus dem Pub. Naja, wer tut das nicht. Ansonsten ist er teilweise richtig ernst und erwachsen und teilweise derart lustig und kindisch, dasses kracht. Er is aufjedenfall jemand zum gern haben. Und z.b. als wir Project X angeschaut haben, konnte er sich teils nichmehr halten vor Lachen und hatte andererseits einen WHAT THE FUCK!-Blick. War sehr lustig :) Joa, der wollte sogar noch 5 Wochen auf der Farm bleiben als ich gegangen bin. Vlt seh ich ihn wieder, ich spiele teils mit dem Gedanken auf dem Weg runter in den Süden für 1,2 Tage noch mal zur Audrey zu fahren und mit Max tauchen zu gehen. Er bleibt aufjedenfall ein Londoner meines Herzens :] allerdings schuldet der Sack mir noch 20$.

Jasmin.

Ja.. die gute Jasmin hat mich vor einem Friseurbesuch in Neuseeland gerettet und mir die Haare geschnitten. Und bei dem Foto kann man super sehen, wie folgen mein Haar nun schimmert, dann meinem Conditioner. Nur so nebenbei angemerkt.
Die gute Jasmin hat mir die Haare wirklich richtig gut geschnitten, ich bin ganz fasziniert wie gut ich teilweise aussehe :D also danke Jasmin. Ansonsten ist sie Schwedin und ich konnte sie mit all meinen Vorurteilen gegenüber den Schweden konfrontieren, die ich gesammelt hab als ich in Schweden war. Z.B. dass die keinen Alkohol haben und wenn, dann is es vlt 2 oder 3 prozentig. Ich wurde aufgeklärt dass es besondere Läden für Alkohol gibt und halt nich wirklich im Supermarkt. Aber man darf ihn erst ab 21 kaufen. Trinken ab 18, aber kaufen ab 21. Tjaha, vondemher wäre das eh egal gewesen :D Jasmin war ansonten eine typische Anti-Frau. Prinzipiell gegen und für alles. Hat sich mit Avyram am 2. Abend in eine riesige Diskussion verwickeln lassen über gefühlt alle Themen der Welt. Daan, Nina und ich haben uns ab und zu hinzugesellt, aber gegen Ende wurde die Diskussion bisschen radikal und persönlich und dann war zum Glück Dinner-time.

Avyram.
Israeli, 29, und hat die Weisheit mit Löffeln gefressen. Ansonsten ein ganz netter Mensch, man kommt allerdings nur wirklich klar mit ihm wenn man manche Sachen einfach nicht zu ernst nimmt die er von sich gibt. Hat hier seine Liebe gefunden, die gute Claire. Avyram hat tausend Sachen studiert, stimmt aber nicht mit der Weise überein wie Universitäten Wissen vermitteln. Ansonsten hat er in nem Buchladen gearbeitet, als Gärtner, und als irgendwie alles mal so ein bisschen. Er weiß noch nich ob er zurück nach Israel geht oder einfach woanders hin auswandert. War allerdings sehr interessant seine Meinung über Israel zu hören und seine Kindheitsgeschichten und Experimente mit Bomben und Waffen. Ich will ihn aber garnich negativ darstellen, vlt nich bisschen, aber insgesamt hab ich mich mit ihm sehr gut verstanden :)

Claire.
Die liebe Französin, ist 20 Jahre alt und hat auf der Farm ein 3-monatiges Praktikum gemacht. Würde am liebsten 14 Stunden am Tag schlafen und ist absolut kein Morgenmensch. Und als Luis sie dann auchnoch eines morgens ausversehen völlig mit Milch beschüttet hat, weil er zu ruckartig die Flasche aufgemacht hat, war der Tag erstmal für sie gelaufen. Unglücklicherweise setzte sich dann auchnoch ein Moskito auf ihren Rücken und ich hab aus Reflex zugeschlagen. Claire war nicht erfreut. Abgesehen davon war es sehr lustig mit ihr :D is ne frische lockere lustige Person und vermutlich eine der sehr Vereinzelten, die Bryan tatsächlich lieb hat. Vermutlich weil sie mit Bryan auch auf französisch reden kann. Ansonsten hat sie gegen Ende ziemlich viel mit Avyram gemacht und man hat die beiden eigentlich nichtmehr gesehen. Mei, verständlich. Sie hat zum Abschied noch ein Gruppenfoto gemacht und wollte mir es eigentlich schicken, aber wie es so ist, hat sie mich vergessen. Und auf Facebook gibt es 1000 von Menschen, die ihren Namen haben.

Luis.

Ist der Cutie, der da im Hintergrund sein Mund aufreist :D Deutscher, 19 Jahre alt und spricht ein kanadisches amerikanisches Englisch und is der Coolste im Gehege. Tatsächlich ist er wirklich ganz cool^^ aber seine Art suggeriert das auch bisschen. Er reist zusammen mit Daniel und macht bisschen ne Länderreise. War zuvor mit Daniel in Dubai, jetzt hier für noch 2 Monate und danach nach Australien seinen Bruder besuchen, weil der da ein Auslandsschuljahr macht und danach irgendwohin in Asien. Ich glaube Bangkok. Isn ganz witziger :)

Daniel.
Er war zu sehen auf dem Foto mit Fabrice und seinem Zelt überm Ofen. Zwar nicht das beste Bild aber immerhin! Münchner, 18 und Luis sein Kindergartenfreund. Lebt in einer ziemlichen Patchwork-Familie, irgendwie mit seiner Mam, ihrem neuen Ehemann, der ExFreundin von seinem Vater + ihrem Partner und noch ein Pärchen… insgesamt 5 oder 6 Kinder. Vermutlich is die Aufzählung ziemlich falsch, aber so ungefähr ist es. Und er is ziemlich reich nach seinen Beschreibungen^^ ansonsten ein lässiger cooler Kerl :)

Alex.
Franzose, 20, und wird seine restliche Zeit in Neuseeland auf der Südinsel in den Bergen verbringen um zu sich selbst zu finden :) hat mich 2 mal geweckt, als ich 2 mal einen Day-Off hatte. Is n netter, aber ruhiger Mensch und versteht leider nicht sehr viel Englisch. Wobei er ordentliche Fortschritte gemacht hat in den 2 Wochen :)

Kevin.
Franzose, Alter unbestimmt und schaut aus wie der junge Osbourne aus Spiderman, nur mit potenziellem Afro.

Ortos und Ortio.
Französisches Paar, beide 21 und haben einen Campervan.

Daan.
Ja, dieser nette holländische Kerl is durchaus n cooler Kerl :D erzählt viele Geschichten, ist manisch depressiv und hat bei mir die Lust zum Segeln entfacht. Ist 19, wird vermutlich Schriftsteller und versucht momentan Short Stories zu schreiben, die einem ein bestimmtes Gefühl extrem intensiv vermitteln. Er is ein ziemlich interessanter Kerl und is auf der Suche, was einen glücklich macht. Klingt super oder? Sein Plan ist nach Florida zu fliegen und von dort auf einem Boot zurück nach Europa zu hitchhiken. Hat viele Pläne zu reisen und kann einen echt für alles irgendwie begeistern. Und achja. DER kann wirklich singen :D junge junge, der hat ne kraftvolle und geile Stimme, AWESOME. Hat ewig im Chor gesungen und is wirklich wirklich gut. Is ansonsten hier seit nem Jahr durch Neuseeland gehitchhiked und auf Segelbooten rumgekurvt. Dummerweise hab ich keine einzigen Kontaktdaten von ihm, aber Cai hat die bestimmt. Den werd ich wohl fragen müssen :)

Jackie.
Freiburgerin, 18, und joa. Am Anfang wirkte sie eher anstrengend, weil sie diese eine Art angedeutet hat, die ich zu gut von anderen kenne und die mich einfach nervt^^ aber nach kürzerem liefs dann auch mit ihr ganz gut und ich hab eigentlich sehr gerne mit ihr geredet :) war nur anfangs sehr kompliziert für sie mit mir englisch zu reden, weil sie wusste dass ich deutsch bin und es einfach komisch is dann auf englisch zu reden. Kannich nur allzu gut nachvollziehen. Aber auch diese Hürde wurde überwunden :)

Nina.

Nina liebt es fotografiert zu werden. Links von ihr sitzt Jackie. Nina is 18 und Niederländerin und hasst Deutsch. Ums radikal auszudrücken :D dass sie deutsch hasst hab ich allerdings erst erfahren als es schon zu spät war. Nina ist Einzelkind und versteht leider keinen Hauch von Ironie. Allerdings sei ihr das zu verzeihen, weil anfangs nie jemand meine Ironie versteht. Allerdings sagt sie selber von sich dass sie naiv ist und Ironie nicht wirklich versteht, allerdings machts das ganze nur bisschen lustiger :D und sie kann unglaublich ernst über Sachen reden, die ich nichtmal ernst gemeint hab. Naja. Aufjedenfall haben wir uns ganz gut verstanden und haben uns gegenseitig bemitleidet wie hart es ist sich selber um sein Leben zu kümmern und wohin man als nächstes geht und so weiter. War sehr angenehm jemanden zu haben der in genau der selben Lage ist :) und genau wegen der selben Lage hat sie mich dann gefragt, bzw. mir vorgeschlagen, dass wir für ne Woche zusammen reisen, so muss man sich nich alleine um was kümmern und wir wollten eh beide relativ gleichzeitig aufbrechen von Audrey’s farm. Bzw. ich am Montag und sie am Dienstag, also hab ich halt noch nen Tag gewartet. Joa, von der Woche mit ihr, bzw. den 6 Tagen, berichte ich dann wann anders noch mal :)

Das wars zu den Personen. Über Max, Tamarah, Audrey und Fabrice wurde denkichmal schon genug erzählt.
Eins vlt noch. Fabrice sagt ständig „Not so bad. Could be worse.“
Und das hier ist Bryan:

Er schaut eigentlich wirklich süß und knuffig aus :D ist er ja auch manchmal. Und dann ist er wieder komplett… komisch. Zum Beispiel: ich schreib grad ne Email an die gute Lea, ne Freundin die mich ständig anpöbelt, und Bryan fragt mich:
„What are you doing?“
„I’m writing an email to a friend of mine.“
„Do you like him?“
„It’s a female friend and yeah I like her.“
„Do you have sex with her?“
WHAT THE FUCK BRYAN? Daniel stand da grad daneben und wir starren uns einfach nur an und aaaaaaaaaaaaaah… AAAAAH :D Der Junge is 9 Jahre alt und redet ständig von Sex und dass er heute mit einer Frau geschlafen hat und dass es heute so aussieht als hätte Tamarah 3 Titten. IRGENDWAS IST DA EINFACH FALSCH ! :D traurigerweise ist alles was er macht einfach so dämlich dass wir teilweise nur drüber lachen können aber wir sind uns auch alle einig dass er eines Tages verprügelt wird, weil er einfach zu viel schmarrn macht und labert. Oder wenn er z.b. zu Tamarah sagt „Don’t kiss ugly Max! Kiss meeee!“ Fand Max gar nicht lustig.^^ Naja, ich könnte hier noch viel mehr Geschichten erzählen wie komisch Bryan ist, aber man muss ja auchmal weiterkommen im Leben. Achja und er redet nicht nur von Sex, sondern auch davon dass er uns alle umbringen will. „I will kill stupid Fabrice.“ Leider hab ich bisschen Befürchtungen dass das tatsächlich mal passieren wird. Die machen sich gegenseitig so schnell so unglaublich wütend. Unglaublich. Andererseits redet Bryan ständig davon jemanden zu töten und dann is dieser jemand im nächsten Moment wieder der beste Freund. Mal sehen wie sich das alles entwickelt…

Das Essen.

War immer vorhanden. Da ist ganz sicher kein Platz zum abnehmen in dieser Farm. Und ebenso hat man genug Möglichkeiten seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, was Essen betrifft. Z.B. in Sache Käsetoast. Letzendlich wurde es dann: 2 Scheiben getoastetes Toast, eine beschmiert mit Peanutbutter, eine mit Hazelnutcreme bzw. einfach Nutella, Käse und Knoblauchsalz. Junge junge, das sind wirklich Sandwiches die sich sehen lassen können x3 oder ein Nutellatoast mit Bananenstücke. Oder einfach vieles mehr. Ansonsten war mittags meistens entweder die Reste vom Dinner des vorabends oder Nudeln mit irgend einer Soße. Ich hab jedoch nach ungefähr 1 ½ wochen angefangen nur toast zu Mittag zu essen weil ich es nich gewohnt bin 2 mal am Tag warm und viel zu essen. Und nach besagter Woche wars mir einfach zu viel und ich wollte wieder zu meinem gewohnten Rhythmus zurückkehren, nur einmal am Tag warm zu essen. Ansonsten war das Dinner immer recht gut. Viel Gemüse und ab und zu auch Fleisch, aber ehrlich gesagt konnte man sich das Fleisch meistens sparen, hab ich dann nach na Zeit auch, zumal ich eh nicht der größte Fleischfan im Gehege bin.
Zum Nachtisch gab es dann auch ab und zu was :) jenachdem wie Tamarah oder Audrey gelaunt waren. Mal gab es Scones, die WIRKLICH gut waren, mal einen Schokokuchen von Tamarah, der sehr meinem Pepsikuchen gleicht nur tausendmal schokoladiger und süßer. Oder sonstige Sachen, wo ich die Namen nicht weiß.

Das langersehnte Resumé

SO, also was denke ich von dieser Farm. Ich denke es ist die perfekte erste Farm:
  1. Man hat viele Tiere, Pflanzen und sonstige Projekte, also eine Vielzahl von Arbeiten.
  2. Man kann sich wunderbar aklimatisieren und ich denke gerade am Anfang ist es gut feste Arbeitszeiten zu haben und wirklich was zu tun zu haben.
  3. Man hat erstmal sehr sehr viel Essen und es herrscht mehr oder weniger ein ständiges All-you-can-eat.
  4. Es sind sehr sehr viele Menschen da. Dass wirklich so viele Wwoofer an einer Farm sind ist ziemlich ungewöhnlich. Sage ich jetzt mal mit meiner minimalen Erfahrung, aber wenn ich mir mein Wwoofer-Book anschau, nehmen die meistens maximal 3 Leute an. Aber es ist wirklich cool, dass man gleich in so großer Gesellschaft ist, da man somit gut gegen Einsamkeit ankommt, die einen am Anfang ja durchaus heimsucht und man redet wirklich viel Englisch, weil es so viele Leute gibt mit denen man reden kann.
  5. Man schliesst hier auf der Farm seine ersten Reisefreundschaften und findet z.b. gleich mal einen Reisebuddy, so wie ich die Nina gefunden habe.
  6. Für viele ist es die erste Farm, deshalb erlebt man zusammen quasi so die ersten Erfahrungen und das ist noch mal ganz angenehm.
  7. Man lernt mit einer wirklich seltsamen Familie klarzukommen. Bzw. mit einem Bryan umzugehen.

Auf der Farm auf der ich jetzt bin, bin ich grade alleine. Also der einzige Wwoofer und deshalb is der Aspekt mit den vielen Leuten noch mal besonders wichtig würd ich sagen. Kaum lernt man noch so viele Leute kennen. Also gleichzeitig.
Am Anfang war es bisschen hart, wie mal erwähnt. Die Stimmung war eher nicht so gut als ich ankam und nach 3 Tagen war ich erstmal allein. Und das war nich grad das angenehmste vom gelben Ei. Aber umso mehr Leute kamen und umso mehr Zeit ich auf der Farm verbracht hab, umso besser wurds :) und die Familie ist am Anfang einfach schwierig, aber welche ist das nicht. Vermutlich jede, die nicht einen Bryan hat. Wenn man sich an den Umgangston und die Menschen gewöhnt ist es wirklich die perfekte erste Farm. Außerdem hat man somit ein Heim, dass nur ne Stunde von Auckland entfernt ist und Audrey hat mir auch angeboten, dass wenn ich zurückflieg und ne Unterkunft brauch ich gerne wiederkommen kann und sie mich auch gerne zum Flughafen fahren können. Und dieses Angebot is mal Gold wert würd ich sagen :)
Vonwegen Sauberkeit oder sonst was sehe ich da kein Problem, auch wenn Audrey ja meinte dass das vlt schockierend wird. Mei, es ist halt nich blitzblank, aber wer das von einer Farm erwartet is ehrlich gesagt auch extrem doof. Audrey’s Farm ist charmant, hat einen bisschen komischen Vibe aber man fühlt sich an sich gut aufgehoben. Und so was wie ne Komposttoilette is auch absolut kein Problem, und auch dass man weder Toaster noch Wasserkocher verwenden kann, wenn jemand duscht, is ja wohl nichmal annähernd ein P!
Hui, wie lange ich das schon nichmehr geschrieben hab :D ein P, kein P. Geschweige denn gesagt.
Ich würde die Farm aufjedenfall an jeden weiterempfehlen, der keine Farmerfahrung hat. Und an jeden, der auf eine Farm will mit Leuten. Wenn man an dem Zeitpunkt angelangt ist, wo man gerne wieder etwas Zeit für sich hat, ist das vermutlich nicht die richtige Farm, weil man einfach überall irgend wen hat. Ausser man geht n Stücken, aber das will man ja auch nicht immer.
Mir hat die Farm aufjedenfall sehr gut gefallen und ich denke auch, dass ich noch mal zurückkehren werde :) allein um von Tamarah die Neuigkeiten zu hören, weshalb die Welt malwieder schlecht ist.
Das vermisse ich hier allerdings wirklich ein bisschen. Einfach grundlos alles schlecht sehen oder bisschen rumpöbeln. Wenn man sich nicht wirklich kennt, ist pöbeln schwierig. Ebenso ist es schwierig alles schlecht zu sehen, wenn man meistens darauf bedacht ist höflich zu sein und die Stimmung nicht schlecht zu machen. Aber ein Lenný braucht nun mal teilweise ein bisschen Pessimismus im Leben. Und da jetzt Tamarah nichtmehr in meiner Nähe ist, muss ich irgend ein Weg finden. Aber ich werde auch dieses Hindernis meistern!
Ich nehem an, ich bin nun fertig mit meinen Schilderungen :)

Wenn ihr euch tatsächlich bis hierhin durchgekämpft habt, sage ich ein äußerst fettes Dankeschön :) also,
Danke fürs durchkämpfen.
Auf wieder-lesen.

zum abschluss noch schweine :)




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