Seid gegrüßt eventuelle Leser :)
Wie man vermutlich erwarten kann, jou, dieser Eintrag wird
über die Woche, bzw. die 6 Tage mit meiner lieben Neuseelandfreundschaft und
ebenso Reisekompanin Nina, die Niederländerin. Und somit kommen wir auch wieder
einen Schritt näher zu meiner tatsächlichen Zeit und vlt werde ich eines Tages
nicht erst fast nen Monat später über Erlebtes schreiben. VIELLEICHT! Allerdings
lässt sich hier anmerken, dass alles, was ich hier schreib, in der Vergangenheit
ist und die Zeitspanne natürlich nur relativ ist. Noch dazu muss man bedenken,
dass immer noch eine Zeitverschiebung vorliegt. Es kann also genauso sein, dass
meine Woche mit der Nina bei euch gerade erst gestern passiert ist. Die
Zeitverschiebung ist schließlich für Wunder ganz und gar offen. Merkt euch das.
Apropos Zeitverschiebung, ein Vöglein teilte mir mit, dass wir nun 12 Stunden
auseinander sind. Außerdem hat nun auch Bernd die Zeit umgestellt. Und ich wage
fast zu sagen, dass 12 Stunden auseinander gar nicht so schlimm sind :) aber
bleiben wir sachlich und beim Thema.
Ich vermute dieser Eintrag wird nicht allzu textlastig
sondern mit Bildern übersäumt, denn wie man so schön sagt: ein Bild sagt mehr
als Tausend Worte.
Wenn ich allerdings wüsste wie ich hier nachschauen kann,
wie viele Wörter ich eigentlich schreib, würden es vermutlich mehr als Tausend
sein. Yup yup, vermutlich. Ausserdem denke ich, dass ich einiges schreiben
werde… allein über die liebe Nina und ihr fehlendes Verständnis für Ironie.
Aber fangen wir lieber mal an :)
TUESDAY!
Es war also Dienstag.
Nina und ich waren in Aufbruchsstimmung, ich musste
allerdings noch packen. Sie hat das natürlich am Tag vorher schon erledigt.
Streber. Ich hab allerdings in Rekordzeit! Meinen Rucksack gepackt. Innerhalb
einer halben Stunde und ich hab sogar an meinen Conditioner gedacht. Also
tatsächlich mal nichts vergessen. Wir wollten eigentlich so um viertel nach 9
starten aber die liebe Audrey is so eine Pünktlichkeitskanone wie ich in Deutschland
und man weiß nie, wann sie denn jetzt auftaucht. Vlt sollte ich dazu sagen:
Audrey hat uns angeboten, dass sie uns am Highway aussetzt weil sie Bryan eh zu
seiner Unterrichtsstunde fahren muss und uns also mitnehmen könnte. Und ja,
Bryan hat tatsöchlich Unterricht, ich konnts auch nich glauben als ichs gehört
hab^^ Aufjedenfall, sie war nich da, also war Zeit. Also hab ich noch mit
Daniel und Luis Daten ausgetauscht, mich von allen verabschiedet und
anschliessend noch nett geplaudert. Um halb 10 kommt dann die liebe Audrey
angerauscht, schreit dass sie jetzt fährt und wir schon lange fertig sein
sollten. Nina und ich sprinten also zum Auto – okey, das is eher ne Lüge.
Sprintet ihr mal mit nem riesen Rucksack und noch nem kleineren. Und es is ja
auch nich so, als würde es nichts wiegen oder so, ne. Wir hasten also zum Auto,
Audrey sitzt schon drinnen und is schon am ausparken und losfahren. Hält aber
gnödigerweise noch kurz damit wir unser zeug reinwerfen können und uns selber
hinterher. Quietschende Reifen und brumm brumm, wir sind aufm Weg zu Bryans
Lehrer. Zum Glück hat die liebe Audrey n Fahrstil wie ne Gurke im Ofen und
somit war sie nur 4 Minuten zu spät zum Unterricht, obwohl wir ne viertel
Stunde zu spät dran waren. Das is mal ne Fahrweise.
After all, wir wurden ausgesetzt am Highway, haben uns
verabschiedet etc. und dann hats angefangen zu regnen. Die liebe Audrey springt
ins Auto und winkt uns noch hinterher und wir wurden im wahrsten Sinne des
Wortes: im Regen stehen gelassen. Daumen raus und hoffen, dass jemand Mitleid
mit uns hat. Ne Viertel Stunde später und 10000 Autos später, hält ein netter
Kerl, der uns nach Whangarei fährt. Unser Ziel. Achja, genau. Unser Plan war
ein Tag in Whangarei zu sein und danach nach Paihia in die Bay of Islands. Hiermit
empfehle ich maleben kurz google maps zu verwenden, damit ihr, meine verehrten
eventuellen Leser, auch ein Bild davon bekommt, wo ich eigentlich bin. Bzw.
war.
Malwieder nur das positivste vom Hitchhiken und der
Freundlichkeit der Menschen hier erlebt. Der Kerl, der uns mitgenommen hat is
irgendwann links rangefahren um an einer Tankstelle was zu kaufen. Lieb wie er
war, hat er gefragt ob wir was brauchen, aber NEIN, haben wir nicht. Er kommt 5
Minuten später wieder und hat uns so was wie ne Apfelschorle mitgebracht. Ey
dickes Herz :) fand ich persönlich ne super nette Geste, ich mein, er nimmt uns
mit und gibt uns auchnoch was aus. Aaaaaaach ich fand das echt nett. Er hat uns
dann irgendwo in Whangarei ausgesetzt, nachdem wir intelligenterweise nich wussten
wo unser Hostel eigentlich ist. In den Straßen von Whangarei gestrandet schauen
wir auf Ninas Notizen mit der Hosteladresse und beraten was wir tun. Bzw. viel
Zeit zum beraten blieb nich, weil wir nahezu instant von nem sehr netten Mann
angesprochen wurden ob wir uns verlaufen haben und ob wir Hilfe brauchen. Jou,
die haben wir gebraucht. Er wusste sogar wo unser Hostel ist. Nämlich 10 km
entfernt von unserem Standpunkt. Wir bedanken uns und bemitleiden uns schon mit
unserem Gepäck so weit zu gehen als der nette Mann zurückgekommen ist und
meinte, dass er uns eigentlich dahinfahren könnte. Ey HERZ! Er hat uns also zum
Hostel gefahren und wir hätten vermutlich über ne Stunde gebraucht zu Fuß. Wenn
nicht sogar noch länger, man bedenke das Gepäck, das nun mal leider nicht
selber zu Fuß geht. Wir waren also im Hostel, haben eingecheckt, sind zum
Supermarkt, haben Essen gekauft, sind zurück, haben unsere Zimmerkompanen
kennengelernt und sind dann aufgebrochen zu nem Wanderweg durch einen Wald an
den Whangarei Falls, Wasserfall, und sind anschliessend zu den Abby Caves.
Höhlen in die man richtig reinklettern muss und nur mit Taschenlampe irgendwas
sehen kann. Hat aber richtig Spaß gemacht dass man tatsöchlich da so
rumklettern muss und aufpassen muss wohin man tritt etc. und unter einem
fliessen zwischen den Steinen kleine Bächlein :) Insgesamt gabs 3 Höhlen und in
der 3. gabs die sogenannten Glowworms. Würmer, die leuchten im dunkeln, oder in
der Fachsprache: Würmer, die bioluminiszieren. Hallo verehrtes Facharbeit-Wissen.
Allerdings waren wir nur am Anfang von den Glowworms, weil
die liebe Nina spontan entschlossen hat, sich zu weigern weiter zu gehen weil
sie findet, es ist zu gefährlich. Um das objektiv zu sagen: Man sollte absolut
nur zu zweit in die Caves gehen weil wenn was passiert, jemand helfen kann und
außerdem isses viel schöner dieses Erlebnis zu teilen als es alleine zu
erleben. Allerdings war die Stelle, an der die Nina beschlossen hat das
Weitergehen zu verweigern, wie ein normaler Gang, man musste nichmal klettern.
Und es sind bekannte Caves, wäre das total gefährlich, würden die nicht
öffentlich zugänglich sein. Und da waren die vorigen Caves schlimmer. Und
gefährlicher. Aber immer noch nicht wirklich gefährlich. Aber! Wie das halt so
ist, wenn man mit anderen reist, man muss sich nach ihnen richten. Ich wär an
sich gerne weiter gegangen, aber war jetzt auch kein allzu großes Drama. Also
sind wir zurück zum Hostel und der Tag war eh schon fast vorrüber.
Hier zu sehen, die Whangarei Falls, 5 Minuten vom Hostel
entfernt :)
Uuuund die liebe Nina. Leider lacht sie nicht wirklicht, sie
spricht eigentlich. Aber nachdem sie es hasst fotografiert zu werden, müssen
die Schnappschüsse herhalten ;D
So sah der Höhleneingang aus. Hinter den Steinen is man dann
ins Innere geklettert :)
WEDNESDAY-SUNDAY!
Wir brachen auf nach Paihia und wurden von einem netten Mann
zum Highway gebracht und ausgesetzt. Nach gefühlten Ewigkeiten hielt dann
jemand an. Zwei relativ alte Frauen, Schwestern, super nett und wirklich lustig
:D die waren echt super cool. In Kawakawa ist ja diese bekannte öffentliche
Toilette von Hundertwasser designet. Nachdem wir die noch nicht gesehen haben,
haben die beiden alten Frauen beschlossen sie machen einen Stopp dort und
zeigen sie uns. Ach diese Menschen… die sind einfach so unglaublich COOL. Sie
haben uns dann bei der Ausfahrt nach Paihia abgesetzt, weil sie woanders
weitermussten. Die eine Schwester wohnt in Whangarei und hat uns ihr Name,
Adresse und Telefonnummer gegeben, falls wir mal eine Unterkunft in Whangarei
brauchen oder die Stadt wirklich kennenlernen wollen. AWESOME!
Weiter gings mit Daumen raus, diesmal das erste Auto. Hat
uns wieder an na Abzweigung abgesetzt, weil er zu nem Freund gefahren is. Er
meinte aber wenn der Freund nich zuhause is, kommt er zurück und fährt uns nach
Paihia. Freund war nich daheim, zumindenst kam er zurück und hat uns nach Paihia
gefahren und sogar Leute gefragt wo das Hostel is und uns direkt vor die Tür gefahren.
Super cool, ey Doppeldaumen :)
Nina und ich sind dann eingecheckt, haben Food gekauft,
Prospekte durchstöbert was man so machen kann und anschliessend eine Tour zu
Cape Reinga gebucht, dem nördlichsten Punkt von Neuseeland, und eine Bootstour
durch die Islands von der Bay of Islands. Danach lagen wir am Strand und haben
rumgechillt.
Am nächsten Tag hatten wir dann die Bootstour und hier lass
ich mal Bilder für mich sprechen :)
Yeah babys, genau mit diesen Delfinen bin ich übrigens geschwommen! Zumindenst glaube ich das. Fakt ist auf jedenfall: auf der bootstour haben wir dann ne menge delfine gesehen und dann hieß es: wer will geht jetzt ins wasser und schwimmt mit delfinen. Das musste man Nina und mir nicht zweimal sagen, also sind wir zum hinteren Teil des Bootes, sind in Wet-Suits geschlüpft, Schnorchel und Taucherbrille auf und PLATSCH ins wasser. erstmal bisschen kälteschock, doch dann war man so fixiert darauf irgendwelche geräusche zu machen damit die delfine angelockt werden dass man sich nurnoch darauf konzentriert und dann BOOM schwimmt auf einmal unter dir 2 delfine vorbei oder es taucht neben dir einer auf oder huuui. man darf sich das nicht so vorstellen, dass jeder ein delfin bekommt und man fröhlich auf ihnen durch die meere reitet. man sollte sie nichmal anfassen, weil unsere hände bakterienverseucht sind und die delfine dann instant sterben. dabei möchte man doch meinen dass alle ihre hände gewaschen haben. wir waren ja schliesslich im wasser, ne. aber es war auf jedenfall ein erlebnis und es war cool delfine mal live zu sehen :) und dann auchnoch so nah!
Das hier ist "Hole in the Rock". Mega die sehenswürdigkeit und der highlight unseres trips. Meines erachtens... Nicht. Also ich mein, klar, cool und so, da is n Loch im Stein. aber nunja. Es ist halt auch einfach nur ein Loch im Stein. Da war für mich insgesamt die Umgebung spannender, das feeling, die aussicht, und natürlich die delphine. Aber es war natürlich trotzdem schön ein Loch im Stein zu sehen.
Nach der Bootstour waren wir dann in Russel, na Stadt 5
Minute Bootsweg entfernt von Pahia. Dort warn wir dann in nem Museum über die
geschichtlichen Hintergründe von Russel und sind anschliessend auf nen nahen
Hügel gestiegen und sahen das:
Russel is n netter kleiner Ort, nicht wirklich was besonders
Besonderes, aber einfach nett anzuschauen :) und das Museum war zwar wirklich
klein aber hatte so unglaublich viel interessante Informationen :0 richtig
schön.
Tag danach, Freitag, haben wir dann die Bustour nach Cape
Reinga gemacht. Sind aufm Weg an nem Strand gehalten um unsere Essenspakete
abzuholen, dann beim Gum Diggers Park, dann Cape Reinga, dann sind wir am 90 miles beach entlang gecruist und sind auf so Sanddünen runtergerutscht. Das macht ordentlich spaß :D aber am meisten Spaß machts natürlich wenn man das gleichgewicht verliert und volle kanne seitwärts in die kleinen bäche knallt, die unter der düne entlang fließen. und fast noch besser ist es, wenn man garnicht erst bis nach unten kommt weil man davor beschließt sich seitwärts zu stellen und somit in die düne kracht und nachdem man ja keinen halt mehr findet einfach runterpurzelt bis man schliesslich irgendwann zum stehen kommt. und aussieht wie ein eis das in den sand gefallen is. warum ich das weiß? kann man sich wohl denken.
danach an sonem Fish and
Chips Ladending und dann zurück in Paihia. Jetzt kommen malwieder Fotos :)
| Erster Strand. Tribute to tiny eyes. |
| Gum Diggers Park Forest |
| So haben sie damals gehaust :) |
| Cape Reinga, blick nach rechts! |
| Hier treffen die beiden Ozeane zusammen :) |
| 90 miles Beach |
Am nächsten Tag habich dann mal daheim angerufen, da das
coole Hostel Free International Calls angeboten hat. Chance ergriffen :) hab
sehr nett mit meinem Vater und meinem Bruder geredet und meine Herren, es war
aber so RICHTIG ungewohnt deutsch zu reden. Also wirklich auf längere Zeit. In
deutsch denken is ja noch mal was anderes als es dann tatsächlich zu reden.
Aber war wirklich sehr nett :) hab auch mit meiner Mam telefoniert und es war wirklich cool mit daheim zu reden.
Mit der Nina bin ich an dem Tag nach Opuha, na Hafenstadt neben Paihia, 2 Stunden Fußweg entfernt. Nunja. Hafengasse triffts wohl eher, ich würde das nichmal wirklich als Dorf bezeichnen.
Mit der Nina bin ich an dem Tag nach Opuha, na Hafenstadt neben Paihia, 2 Stunden Fußweg entfernt. Nunja. Hafengasse triffts wohl eher, ich würde das nichmal wirklich als Dorf bezeichnen.
Das war dann auchschon an sich der letzte gemeinsame Tag, der Samstag. Am sonntag bin ich dann aufgebrochen um in Kerikeri meine neuen Farmhosts zu besuchen :) bzw. nich zu besuchen, zu treffen. Leben tun sie in Kaeo, 30 km nördlich von Kerikeri.
So, das mal so zu den Tätigkeiten die wir so gemacht haben :)
Wir haben ziemlich viel geredet während wir irgendwo rumgelaufen sind und das war wirklich ... ja, interessant, cool, schön. Wie das ja so ist, hat man meistens nich so große Hemmungen einem "Fremden" die ehrliche Meinung oder Gedankengänge oder Gefühle zu sagen als Leute, die man schon länger kennt und die auch teilweise involviert sind. Denn sobald andere involviert sind, muss man natürlich aufpassen wie viel und was man sagt. So haben Nina und ich uns gegenseitig bisschen unsere Sorgen erzählt und wir haben viel über Gründe und Ziele geredet, die wir haben. Zum Beispiel auch, warum wir nach Neuseeland gegangen sind. Wie ich das gewohnt bin, weiß ich mehr über sie, als sie über mich, aber es war mega cool so offen zu reden und mit ihr zusammen zu ergründen was ihre wahren Gründe sind, dass sie jetzt hier ist. Und geholfen dabei hat uns natürlich dass wir beide in einer ähnlichen Lage sind. Beide gestrandet in einem fernen Land.
Was dem ganzen natürlich nochmal einen besonderen Flair gegeben hat, is dass das alles auf englisch stattgefunden hat. UND! dass wenn wir nich wussten wie ein Wort lautet oder uns nich ausdrücken konnten, konnten wir uns manchmal auf deutsch und niderländisch verständigen, weil die sprachen ja doch sehr ähnlich und leicht zu verstehen sind, wenn man noch dazu englisch spricht oder wie sie z.b. bisschen deutschkenntnisse hat. womit wir auchnoch bei nem thema wären!
Ich hab ja erwähnt, dass die liebe Nina deutsch hasst. Da haben wir auch länger drüber geredet woher des kommt dass sie so eine abneigung gegen Deutschland hat aber in gewisser weise kann ich ihre sichtweise auh verstehen. und ich radikalisiere das malwieder. sie hasst weder Deutschland noch deutsch, sie is nur genervt von vielen Deutschen. Vorallem weil hier auch so viele sind. Aber das nervt mcih auch, hier sind ÜBERALL deutsche! überall. über-all. und dann wollen die auchnoch deutsch reden! da könnt ich fast auf die palme gehen. deshalb war ich auch sehr froh die nina um mich zu haben weil ich somit aus prinzip immer englisch geredet hab, auch mit den deutschen, mit dem vorwand, dass sie es ja sonst nich versteht. ey diese deutschen... warum mich das so nervt? weil ich das wirklich einfach eine saudumme art ist, in nem fremden Land wo eigentlich eine andere Sprache vorherrscht sich nur auf deutsch zu unterhalten. Oder auch super beispiel: wenn die deutschen nach italien oder Niederlande gehen und aus prinzip deutsch reden weil sie erwarten dass jeder deutsch spricht. natürlich is nich jeder so, es gibt ja auch nette deutsche die sowas nich tun. aber trotzdem. deswegen schätze ich Luis und Daniel auch ungemein, weil sie die ganze zeit nur Englisch geredet haben. Mit mir und untereinander, sogar wenn niemand anderes anwesend war. So lob ich mir das!
Weiter im Text. Es war ziemlich lustig mal seine ganzen Stereotype loszuwerden und zu erfahren wie das Leben in den Niederlanden eigentlich so ist. Politik, Schulsystem, Leute, Sport, und und und. War einfach ne echt entspannte Athmosphäre und wir sind beide nicht wirklich kompliziert. auch wenn sie immer über das essen gemeckert hat :D ach blöde nina. ich fands garnich so schlecht, aber es stimmt. es war nich grad gut, pasta und dosentomatensoße, reis und tiefkühlgemüse. wenn man kein salz oder sowas hat, schmeckt das meiste eher fad, so is das nunmal. aber was lernt man daraus? DANN KAUFT MAN HALT SALZ! hab leider immernoch meine innere barriere, dass ich kein geld ausgeben will und deshalb lieber ohne essen auskomm, als wirklich was zu kaufen. deshalb wars auch ganz die nina zu haben, weil DIE BRAUCHT ESSEN. und somit hab cih mich auch mit obst und abwechslungsreich ernährt. eines tages werde ich diese Hürde vlt überwinden. VIELLEICHT.
Ich hoffe aufjedenfall die Nina hier nochmal wiederzusehen in Neuseeland, nachdem wir bald beide auf der Südinsel sind. also "bald". ich spreche hier eigentlich noch monaten. Ach das Zeitgefühl... Und wenns nicht hier in Neuseeland, dann vielleicht zurück in Europe. Bzw. es is ja kein entweder oder. beides wär cool, egal wo wir uns wiedersehen :) wir haben auchnoch kontakt über facebook, jaaa, das liebe facebook. mir wurde ja prophezeit dass ich mich garnich aus facebook raushalten kann, weil die reise freundschaften einfach am leichtesten über Facebook laufen. Aber es tut gut mich mit ihr auszutauschen, über unsere farmen und dass überall deutsche sind.
Ouh ouh ouh! das hätt ich beinahe ganz vergessen zu erzählen :D
Die Nina hat einen Witz gemacht! also eine ironische Bemerkung und zwar derart meisterhaft, dass ich es nich verstanden hab. Selten war ich so stolz, ich hätte Tränen vor Glück im Auge haben können *__*
Es ging darum:
Auf Audrey's Farm haben wir über Inferno, mein absolut vergöttertes Buch, geredet und ich hab ihr geschildert worum es grob geht und somit ihr Feuer entfacht dass sie es auch lesen will. Charmant wie ich bin, meinte ich, dass sie dann allerdings ne holländische ausgabe braucht, weil sie das auf englisch nich versteht, weil sie so schlecht englisch spricht. Meineserachtens klar ironisch, weil sie wirklich außerordentlich gutes englisch spricht. Naja. Ich wurde malwieder nich verstanden^^ aufjedenfall haben wir dann irgendwann im Hostel nochmal über Inferno geredet und dass sie es sich unbedingt kaufen will. Und dann meinte sie, dass sie halt schauen muss woher sie hier in neuseeland ne holländische ausgabe bekommt, weil ihr englisch ja nich gut genug für die englische ausgabe is. Ich, völlig perplex wieso sie sowas sagt, sag natürlich dass das schwachsinn is, weil ihr englisch unglaublich gut is. Naja. GOT YOU! da hat sie mich tatsächlich mit meinen eigenen waffen geschlagen. Glaubt mans!
Es gibt sogar ein nettes Foto von uns beiden:
achja, auchnoch ein Grund weshalb ich sie wiedersehen will. Weil dieses Foto einfach derart unvorteilhaft (um nich zu sagen hässlich) ist, MÜSSEN wir uns wiedersehen um ein wenigstens annähernd schöneres Foto zusammen zu haben. Wirklich, ich schäme mich schon fast das hier zu zeigen, aber für euch, Liebe eventuellen Leser, tue ich nunmal beinahe alles.
Wie das ansonsten nun mal so ist, hab ich mehr erlebt als ich hier erzählt hab. Hab über viel mehr Sachen mit der Nina geredet, andere nette Leute getroffen und und und. Aber man kann auch nicht alles beschreiben :) außerdem, wer ließt das schon?
Eins vlt. Wir haben den guten Adam getroffen, ein Engländer der nun sein 1 1/2 Jahren überall durchs Land reist. fliegt von ländern zu länder, quer über die welt. und das mein ich so: Quer. nicht in einer sinnvollen route, er fliegt z.b. von england nach vietnam, dann nach amerika, dann nach frankreich, dann nach australien, dann nach bolivien, dann zurück nach england, dann wieder nach argentinien, dann nach russland, jetzt nach neuseeland, dann nach peru. Um einen eindruck zu verschaffen, die Ländern stimmen denkichmal nich. aber wie er es beschrieben hat, war es einfach unglaublich geldverschwenderisch und nicht durchdacht^^ aber da kommen wir zu einem weiteren punkt: das ist egal. der gute hat nämlich derart glück, dass er auf seiner reise arbeiten kann, er kauft grundstücke und verkauft sie wieder und bekommt dadurch so viel geld dass er sich das alles leisten kann. und das obwohl er die schule abgebrochen hat, seit er 15 is nichmehr zuhause wohnt und einfach sein leben (zumindenst oberflächlich) auf die reihe gebracht hat :0 da hat man durchaus große augen bekommen, wenn er so erzählt wo er war, was er gemacht hat und und und. aber nich auf so eine "schaut was ich gemacht hab!"-weise, sondern auf ne sehr sympathische. Und malwieder sah er genauso aus wie jemand den ich kenne. Soviel zu Adam, dem Weltreisenden.
AUCH super intressant! zumindenst für mich. teilweise fang ich an die wörter eher nach ihrer bedeutung zu fühlen und zu denken und nich in einer sprache. weil ich teilweise weg vom deutschen bin aber noch nich genug im englischen. z.b. kann ich teilweise nich sagen in welcher sprache ich träume, weil es eher.. nunja nich wirklich ne sprache hat. eher das Gefühl. um das mal kurz anzuschneiden. Intressante entwicklung :)
So, das wars jetzt an sich zu meiner Zeit mit der Nina :) es war eine schöne Zeit und wird hoffentlich wieder eine weitere schöne Zeit irgendwann geben.
Somit, danke fürs durchkämpfen :)
Auf wieder-lesen.
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